Heidenheim / HZ Das Romeo-Franz-Ensemble spielt am 18. Januar in der Dualen Hochschule.

Für das erste Konzert des Vereins Jazz Heidenheim im neuen Jahr konnte das Romeo-Franz-Ensemble gewonnen werden. Es spielt am Freitag, 18. Januar, um 20 Uhr in der Cafeteria der Dualen Hochschule in Heidenheim (Wilhelmstraße 10).

Das Romeo-Franz-Ensemble sieht sich in der Tradition des „Hot Club de France“ mit Stéphane Grapelli und Django Reinhardt und ist dennoch eigenständig. Swing, Jazz der 30er bis 50er Jahre, Latin, Walzer, ungarische Folklore und eigene Kompositionen gehören zum Repertoire der Band. Der Bandleader und erste Geiger Romeo Franz war Geigen-Meisterschüler von Schnuckenack Reinhardt und gründete mit 23 Jahren seine erste eigene Band. Er zählt mit seinem warmen, vollen Ton zu den besten und vielseitigsten Swing-Geigern. Zudem ist er Abgeordneter der Grünen im Europaparlament. Die zweite Violine spielt Sunny Franz, der 15-jährige Sohn von Romeo. Er pflegt die Tradition der Sintimusik, betreibt dazu aber auch eine klassische Musikausbildung. Im Alter von sechs Jahren gewann er den ersten Preis beim Landeswettbewerb „Jugend musiziert“ im Saarland.

Das Gitarrenspiel in den Genen

Joe Bawelino ist als Sologitarrist „Special Guest“ des Romeo-Franz-Ensembles. Er gilt bereits als Jazzlegende. Seine Improvisationen sind voller Gefühl, Leidenschaft und Witz, seine Phrasierungen gelten als unnachahmlich. Als Rhythmusgitarrist ist David Reinhardt im Ensemble für die Harmonik verantwortlich. Dem Enkel von Django Reinhardt und Sohn von Babik Reinhardt liegt das Gitarrenspiel sozusagen in den Genen. Er ist seit 2008 mit seinem eigenen Trio vorwiegend in Frankreich bekannt. Gunther Rissmann hat Jazzbass in Würzburg studiert und war schon mit zahlreichen Bands und Bigbands auf Jazzpodien zu hören, unter anderem mit dem Glenn-Miller-Orchestra.

Karten im Vorverkauf gibt's im Ticketshop der Heidenheimer Zeitung. pm