Heidenheim / HZ An der Dualen Hochschule haben die Absolventen an ihre Ausbildung ein Studium angeschlossen.

Ohne medizinisch-technische und operationstechnische Assistenz läuft kein OP, keine Röntgenaufnahme, kein Labor. Einmalig in Deutschland können diese gesuchten Fachkräfte an der DHBW Heidenheim ihre Ausbildung in ein duales Bachelor-Studium „Medizintechnische Wissenschaften“ integrieren. Zwölf Studierende der DHBW Heidenheim schlossen nun ihr duales Studium ab, das sie im Oktober 2017 nach einer erfolgreichen Ausbildung begonnen hatten.

Die Jahrgangsbesten waren Chérise Grieser und Daniela Andrea Weisenberger. Beide erhielten jeweils die Note sehr gut. Die feierliche Übergabe der Zeugnisse fand im Bibliothekssaal am DHBW-Vorlesungsstandort im Kloster Wiblingen statt. „Eine der weltweit schönsten Bibliotheken“, wie Prof. Dr. Karl-Heinz Tomaschko, Direktor der Akademie für Gesundheitsberufe im Universitätsklinikum Ulm, in seiner Ansprache stellvertretend als Dualer Partner erklärte. „Im Gesundheitssektor wächst der Bedarf an gut ausgebildeten Fachkräften wie Ihnen“, sagte er.

Auch Studiengangsleiter Prof. Dr. Wolfgang Weidemann sprach seine Anerkennung an die Absolventen aus, während er das eineinhalbjährige Aufbaustudium nochmal Revue passieren ließ: „In dieser Zeit habe ich Sie alle sehr schätzen gelernt – wie Sie mit hoher Motivation, hohem Engagement und steter Einsatzbereitschaft das Studium bewältigt haben.“

Der bundesweit einmalige „Bachelor of Science – Medizintechnische Wissenschaften“ kann mit vorliegender Hochschulreife nach einem Ausbildungsabschluss in Operationstechnischer Assistenz oder Medizinisch-Technischer Assistenz erworben werden. Bei diesem Aufbaumodell schließt sich an die dreijährige medizintechnische oder operationstechnische Ausbildung ein dreisemestriges Studium an der DHBW Heidenheim mit hohem Praxisanteil an. Das Studium qualifiziert die Absolventen insbesondere für eine Tätigkeit in Kliniken, medizinischen Versorgungszentren, in Arztpraxen, in der medizintechnischen, biotechnologischen und pharmazeutischen Industrie, in universitären und außeruniversitären Forschungseinrichtungen sowie in Bildungseinrichtungen und Berufsfachschulen.