Und der Gewinner ist . . ., das klang ja fast ein bisschen wie bei der Oscar-Verleihung in Hollywood, als Franziska Danner die Sieger des Stop-Motion-Film-Wettbewerbs bekannt gab. Mucksmäuschenstill war es da im Saal der Heidenheimer Stadtbibliothek. Dabei war eines schon mal klar: Alle geladenen Gäste waren auf jeden Fall Gewinner, und es ging nur noch um die genaue Platzierung.

Aufgrund der Corona-Regelungen konnten leider nicht alle Teilnehmer dabei sein, die sich am gemeinsamen Wettbewerb des Vereins G-Recht, des Kreismedienzentrums und des „Wir lesen“-Projekts der Heidenheimer Zeitung beteiligt hatten. Das war wirklich schade, denn von den insgesamt 19 Einsendungen, waren wirklich alle sehenswert und unglaublich kreativ. Für die Jury war es keine leichte Aufgabe zu entscheiden, welche Filme die besten sind.

Da wurde im Freien gedreht, das Kinderzimmer zur Drachenhöhle oder Polizeistation umfunktioniert, und manchmal musste die ganze Familie Lego-Figuren ihre Stimme leihen. Thematisch reichten die Filme von Fantasie bis zum ganz aktuellen Alltag mit Abstandsregeln und Maske.

Was die Kinder und Jugendlichen zwischen zehn und 15 Jahren da abgeliefert haben, war einfach grandios. Mit unglaublicher Geduld veränderten sie die Bewegungen der Figuren minimal und schossen zum Teil über tausend Bilder, so dass im Film die Lego- und Playmobil-Figuren – aber auch eine Birne – quasi zum Leben erwachten.

Bis zu zwei Wochen hatten sich die Schüler mit den Filmen beschäftigt. Das Ergebnis jetzt zusammen mit ihren Familien auf einer großen Film-Leinwand zu sehen, war für alle nochmal ein richtig tolles Erlebnis.

Welches war denn nun der beste Film? Tja, schwer zu sagen, es war wirklich ein Spitzenrennen. Letztendlich holte sich aber der Film der elfjährigen Amalia Albrecht aus Heidenheim die meisten Jury-Punkte. Mit einfachen Mitteln hatte sie ihre Hauptfigur, eine Birne, im Kampf gegen das Corona-Virus zum Leben erweckt. Kurz, witzig und mit so unglaublich flüssigen Bewegungen, dass selbst die Experten beeindruckt waren.

Youtube Stop-Motion-Wettbewerb: Platz 1

Auf den weiteren Plätzen folgten: Friedrich Kersten,

Youtube Stop-Motion-Wettbewerb: Platz 2

Jessica Weng,

Youtube Stop-Motion-Wettbewerb: Platz 3

Manuel Fuchs

Youtube Stop-Motion-Wettbewerb: Platz 4

und die Geschwister Luca und Marie Ungar.

Youtube Stop-Motion-Wettbewerb: Platz 5

Und schließlich gab es noch einen Sonderpreis: Der Film wurde nicht im Wettbewerb gewertet, weil er eine Gemeinschaftsaktion der gesamten Familie Schrepler war, die daran zwei Wochen lang gebastelt hatte.

Youtube Stop-Motion-Wettbewerb: Sonderpreis

Tolle Aktion mit einem beeindruckenden Ergebnis, fand die Jury und entschied sich, auch diesen Beitrag zu belohnen.