Seit mehreren Tagen räumt die Polizei das kleine Dorf Lützerath in Nordrhein-Westfalen, das von Klimaaktivisten besetzt ist. Das Dorf soll abgerissen werden, um die darunter befindliche Kohle abzubauen. Seit dem die Aktivisten und Aktivistinnen in Lützerath den Tag X ausgerufen haben, reisen aus ganz Deutschland und Europa Menschen an, um den Abriss zu verhindern.

Zudem findet am Samstag, 14. Januar, eine Großdemonstration von Fridays for Future, dem BUND, Alle-Dörfer-Bleiben und vielen weiteren Organisationen in Lützerath statt.

Fünf Meter hohes Andreaskreuz in Heidenheim

In Solidarität mit dieser Demonstration veranstaltet Fridays for Future Heidenheim eine Solidaritätsmahnwache an ebenjenem Tag um 11 Uhr auf dem Eugen-Jaekle-Platz. Hierzu ist geplant ein fünf Meter großes gelbes Andreaskreuz aufzustellen.

Zerstörung fruchtbaren Bodens

„Die Kohle unter Lützerath abzubaggern ist weder mit der 1,5 Grad Grenze vereinbar noch für die Energiesicherheit nötig. Wir brauchen erneuerbare Energien statt dreckige, verlogene Kohledeals mit RWE”, sagt Amelie Meixner von Fridays for Future Heidenheim.

Ebenfalls Teil der Klimagruppe ist Tobias Schied. Er ergänzt: „Es geht auch darum, die Zerstörung von Dörfern mit jahrhunderteralter Geschichte, von Bauernhöfen, von fruchtbaren Ackerböden für den Klimakiller Braunkohle zu verhindern.“

Proteste in Lützerath Grüne in Bedrängnis

Berlin

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