Bei der Familie Fischer aus Großkuchen steht am Mittwoch, 25. November, das große Fest der diamantenen Hochzeit an.

Die Eheleute Waltraud Fischer, geborene Eitel, und Erwin Leonhard Fischer lernten sich 1956 beim Kinderfest in Nattheim kennen, als sie sich ganz zufällig über den Weg gelaufen waren. Nach dreieinhalb Jahren Beziehung gaben sich beide schließlich am 25. November 1960 im Nattheimer Standesamt das Ja-Wort. Die kirchliche Trauung wurde in der Marienkirche in Heidenheim mit anschließender Feier im Gasthaus „Zum Ochsen“, vollzogen.

Die heute 79-Jährige Waltraud Fischer wuchs in Nattheim auf und war dort auch über Jahre engagiert. Unter anderem war sie zweifache deutsche Meisterin im Kunstradfahren und spielte Akkordeon im Orchester. In ihrer Wahlheimat Großkuchen, in der beide seit 1963 leben, betreute die Hausfrau bis 1999 für insgesamt 25 Jahre die Postfiliale. Ihr Ehemann Erwin ist gelernter Stahlbauschlosser und war als Anlagenmechaniker im Technischen Bereich beim mittlerweile aufgelösten Bundeswehr-Depot in Ochsenberg tätig. In seiner Freizeit und bis zuletzt hatten es dem Imker die Bienen und deren Schutz sehr angetan.

Das Geheimnis einer solchen langen Ehe? Der 87-jährige Erwin Fischer bringt es auf den Punkt: „Wenn man sich gegenseitig vertraut und darüber redet, was einen beschäftigt, dann klappt auch alles.“

Damals wie heute verbringt das Ehepaar viel Zeit in der Natur, und nicht erst seit der Rente der beiden wurden auch die europäischen Nachbarländer intensiv bereist.

Ihren 60. Hochzeitstag feiern die Eheleute, sofern es die derzeitige Lage erlaubt, gemeinsam mit ihren zwei Söhnen und deren Familien, bestehend aus fünf Enkeln und einem Urenkel.