Am Montag, 12. September beginnt auch im Landkreis Heidenheim für die Schülerinnen und Schüler das neue Schuljahr. Deshalb starten die Polizei und ihre Sicherheitspartner jetzt die Aktion „Sicherer Schulweg“. Sie machen damit im Landkreis Heidenheim und der gesamten Region auf die Gefahren für Kinder und Jugendliche aufmerksam.

Verstärkte Polizeikontrollen am ersten Schultag im Landkreis Heidenheim

Die Polizei verstärkt auch ihre Kontrollen an Schulen, Kindergärten, Haltestellen, Überwegen und auf Schulwegen und geht konsequent gegen Verstöße vor. Zusätzlich kontrolliert die Verkehrspolizei die Schulbusse. Die Beamten haben dabei ein besonderes Augenmerk darauf, ob Kinder und Erwachsene angegurtet sind, Fahrer die Geschwindigkeitsbegrenzung beachten und ordnungsgemäß parken oder halten. Auch die Verkehrstauglichkeit von Fahrrädern haben sie im Blick.

19 Unfälle auf Schulwegen im vergangenen Schuljahr

Im Bereich des Polizeipräsidiums Ulm ereigneten sich im Schuljahr 2021/2022 19 Schulwegunfälle, so die Polizei. Zwar sind das sechs Unfälle weniger als im Schuljahr zuvor. Dennoch wurden dabei 16 Menschen leicht und zwei schwer verletzt, darunter sechs Kinder und fünf Jugendliche. An den 19 Unfällen waren 15 Autos beteiligt, sieben Unfälle wurden von Autofahrenden verursacht. Im Landkreis Heidenheim kam es im vergangenen Schuljahr zu einem Schulwegunfall, bei dem ein Kind leicht verletzt wurde.

Polizei warnt vor Elterntaxis

Die Polizei gibt Tipps für einen sicheren Schulweg:

  • Eltern sollten als gutes Beispiel vorangehen: Manchmal sind längere Wartezeiten beispielsweise beim Überqueren einer Straße nötig, um sicher hinüber gelangen zu können.
  • Kinder müssen im Auto richtig gesichert sein, wenn sie zur Schule gefahren werden – ein Kindersitz ist bis zur Vollendung des zwölften Lebensjahres Pflicht, wenn das Kind kleiner als 150cm ist.
  • Wildes Parken durch „Elterntaxis“ vor Schulen kann gefährlich werden, denn diese versperren laut Polizei den Schülern sowie anderen Autofahrern häufig die Sicht.
  • Erst nach der Radfahrausbildung sollten Kinder mit dem Fahrrad zur Schule fahren und auch dann empfiehlt die Polizei dringend, einen Fahrradhelm aufzusetzen. Das Rad sollte mit funktionsfähigen Bremsen, Schutzblechen und geeigneter Beleuchtung außerdem verkehrssicher gemacht werden.

Informationen und Tipps zum sicheren Schulweg finden sich unter www.gib-acht-im-verkehr.de oder www.aktiv-zur-schule-bw.de.