Am 28. Mai wird jedes Jahr der Weltspieltag veranstaltet. Dies ist eine weltweite Veranstaltung und wird durch das Deutsche Kinderhilfswerk, unter dem Motto „Lasst uns (was) bewegen“, unterstützt.

Nach Lust und Laune austoben

Bei endlich gutem Wetter haben über 70 Familien den Weg auf die Sportanlage gefunden. Kinder, Eltern und auch Großeltern durften sich nach Lust und Laune an den acht aufgebauten Stationen unter Corona-Bedingungen austoben.

In diesem Jahr hat Luisa Fleischer, FSJ-lerin beim SV Mergelstetten, am vergangenen Freitag im Rahmen ihrer Projektarbeit eine Spielstraße auf dem Parkplatz vor der Sportanlage Reutenen organisiert. Unterstützt wurde sie von Jana Reuter, Tanja Eisner, Daniela Bienert, Elke Bassmann und Monika Tschernutter.

Der Gleichgewichtssinn war beim Dosenlaufen gefragt, wobei die Kinder hier als klare Sieger gegenüber den Erwachsenen hervorgingen. Beim Basteln der Papierflieger kamen bei einigen Eltern Kindheitserinnerungen auf. Vor allem die Papas waren hier voll in ihrem Element.

Fähigkeiten unter Beweis stellen

Ungewohnt für die meisten war das Werfen eines Balles an der Station der Prallwand. Ein nicht alltägliches Trainingsgerät, bei dem der Ball auf ein schräg stehendes Netz, ähnlich einem Trampolin, geworfen wird. Das Fangen stellte sich dann für viele als schwierig heraus. Besser ging es dann bei Kegeln auf mit Sand gefüllte Flaschen und das Taschen-Sackhüpfen, bei dem so manches Wettrennen ausgetragen wurde. Beim Balancieren über die Baumstämme des Parkplatzes und beim Purzelbaum konnte dann jeder abschließend noch seine turnerischen Fähigkeiten unter Beweis stellen.

Alle Kinder erhielten zum Abschluss ein kleines Präsent. Das positive Feedback aller anwesenden Personen habe gezeigt, wie sehr sich alle nach gemeinsamem Sport sehnen und sei Bestätigung für das SVM Organisations-Team gewesen, alles richtig gemacht zu haben.