Kreis Heidenheim / pol Bei einer Polizeikontrolle am Montag erwischten die Beamten auch im Kreis Heidenheim einige Fahrer.

Am Montag waren die Polizeibeamten in der Region auf Verkehrskontrolle: Dabei erwischten sie zahlreiche berauschte Fahrer, Gurtmuffel sowie Tempo- und Handysünder.

Auch im Kreis Heidenheim stießn die Beamten auf Verstöße. So war etwa die Fahrt für einen 22-Jährigen in Heidenheim zu Ende, als er von den Beamten kontrolliert wurde: Die Polizei hatte den Verdacht, dass er unter der dem Einfluss von Drogen fuhr. Der daraufhin veranlasste Drogentest bestätigte das, weshalb der Mann eine Blutprobe abgeben musste.

Außerdem erwischte die Polizei fünf Gurtmuffel in der Schnaitheimer Straße, die unangeschnallt unterwegs waren.

Vier weitere Fahrer waren nicht angeschnallt, als sie von den Beamten in der Böhmenstraße in Gerstetten kontrolliert wurden. Dort stoppte die Polizei außerdem zwei Fahrer, die am Steuer ihre Handys benutzt hatten.

Handyverstöße werden immer häufiger

Immer häufiger erwischt die Polizei Autofahrer, die während der Fahrt am Smartphone sind: 2018 registriete die Polizei im Bereich des Ulmer Polizeipräsidiums, zu dem auch der Kreis Heidenheim gehört, insgesamt 5535 Handy-Verstöße – was immerhin 22 Prozent mehr sind als noch im Jahr zuvor.

Viele Autofahrer unterschätzen laut der Polizei nach wie vor, wie sehr das Handy vom Verkerhsgeschehen ablenken kann. So konnte bei zwölf tödlichen Unfällen im vergangenen Jahr die Ursache nicht konkret ermittelt werden, was darauf hindeutet, dass die Fahrer wohl schlicht abgelenkt waren.

Die Polizei appelliert deshalb: Das Smartphone während der Fahrt unbedingt liegen lassen – auch wenn es klingelt. Bereits bei Tempo 50 bedeutet eine Sekunde Ablenkung 14 Meter Blindfahrt.

Immer mehr Fahrer unangeschnallt unterwegs

Auch die Zahl der festgestellten Gurtverstöße durch die Polizei nimmt zu. Dabei ist klar: Jeder vierte tödlich verunglückte Verkehrsteilnehmer hatte in den vergangenen Jahren den Sicherheitsgurt nicht angelegt. Angeschnallt sein kann also Leben retten.

In Sachen Drogen will die Polizei durch intensive Kontrolle für weniger Unfälle und mehr Sicherheit auf den Straßen sorgen. 2018 gab es mit 38 Unfällen aufgrund von Drogen den höchsten Wert im 10-Jahresvergleich. Deshalb kündigte die Polizei bereits zu Jahresbeginn an, ihre Kontrollen weiter anzuheben.

Zu schnelles Fahren ist nach wie vor eine der Hauptursachen schwerer Unfälle. Deshalb geht die Polizei auch so konsequent gegen Temposünder vor.