Das Polizeipräsidium Ulm kontrolliert regelmäßig, ob sich die Menschen in der Region an die Vorschriften der Corona-Verordnung halten. Dabei achten die Beamten insbesondere darauf, ob die Mund-Nasen-Bedeckung getragen und der Mindestabstand eingehalten wird.

Laut Polizei hielten sich insgesamt 514 Personen im Bereich des Ulmer Polizeipräsidiums seit Samstag nicht an die Vorschriften der Corona-Verordnung. 80 ließen sich laut Polizei nicht belehren und zeigten sich uneinsichtig, weshalb jetzt eine Anzeige auf sie zukommt.

Kontrolliert werden laut Polizeibericht regelmäßig Jugendtreffpunkte, Innenstädte, Tankstellen oder andere Bereiche, von denen die örtlich zuständigen Kollegen wissen, dass sich dort Menschen treffen. Auch Pkw-Fahrer werden kontrolliert, denn auch dort gilt Maskenpflicht für Personen aus verschiedenen Haushalten.

25 Verstöße gegen die Corona-Verordnung und 18 Anzeigen in Heidenheim

Wie die Polizei mitteilt, wurden im Kreis Heidenheim in den vergangenen Tagen 25 Verstöße gegen die Corona-Verordnung geahndet. 18 Personen zeigten sich dabei laut Polizei uneinsichtig, weshalb sie nun eine Anzeige erwartet.

Bereits am Sonntag traf die Polizei auf einem Spielplatz in Herbrechtingen auf eine Personengruppe. Die Männer seien geflohen, als die Polizei eintraf. Die Beamten nahmen die Verfolgung auf und stellten sie. Auf diese Männer kommen nun Anzeigen zu.

Worum es bei den Corona-Kontrollen der Polizei geht

Laut Polizei geht es bei den Kontrollen nicht darum, Verstöße anzuzeigen. In erster Linie sei es die Absicht der Polizei, die Menschen zu überzeugen, die Regeln einzuhalten, weshalb mit Augenmaß vorgegangen werde.

Verstöße gegen die Corona-Verordnung seien keine Bagatelldelikte, doch wer sich auch von der Polizei nicht belehren lasse und die Regeln weiterhin missachte, muss mit einer Anzeige rechnen, so die Polizei. In solchen Fällen kann ein Bußgeld von bis zu 250 Euro verhängt werden.

Stuttgart