Heidenheim / HZ Die DKP will den Campus nicht an den Autoverkehr, sondern an den ÖPNV anschließen. So begründet DKP-Stadtrat Püschel die Idee:

Die DKP lobt Oberbürgermeister Bernhard Ilg dafür, dass die Stadtverwaltung die Planungen für die Erweiterung der DHBW vorantreibt. „Das ist gut,“ sagt  DKP-­Stadtrat Reinhard Püschel. So werde Heidenheim zur Hochschulstadt.

Kein Gefallen findet Püschel an den Abbiegespuren von der Bundesstraße und dem Plan für ein Parkhaus. Dies passe nicht in eine Welt, in der man, um den Klimawandel zu verlangsamen, auch beim Autoverkehr den CO2-Ausstoß senken müsse.

Wenn man die Empfehlungen der Wissenschaft ernst nehme, so Püschel, dürfe man nicht noch mehr Fahrspuren und Parkhäuser bauen. „Wir brauchen fortschrittliche Ideen.“ Wenn man weniger Autoverkehr in Heidenheim wolle, dürfe man nicht mehr Infrastruktur für mehr Verkehr schaffen. „Stellen wir uns vor, auf dem gesamten Campus würde kein Parkplatz angelegt: Kein einziges Auto würde dorthin fahren, die Stadt wird von Autoverkehr entlastet.“

Die Verkehrsanbindung des Campus sollte für Püschel auf den Bahnhof und den Zentralen Omnibusbahnhof zugeschnitten sein. Die Bahnhofsunterführung auf der Ostseite brauche eine bessere Anbindung bzw. Öffnung direkt vom Bahnsteig in den Brenzpark und zum Campus.

Eine neue Brücke für Fußgänger und Radfahrer zwischen DHBW-Würfel und neuem Campus sei bereits einmal angedacht gewesen. ,,Diese Planungen müssen wieder aufgegriffen und fortgeführt werden.“

Generell votiert Püschel dafür, dass Stadt und Landkreis Heidenheim Geld in die Hand nehmen für möglichst kostenlosen Bus- und Bahnverkehr und für Fuß- und Radwege, nicht aber für neue Fahrspuren und Parkhäuser“.

2010 wurde die Neubau der DHBW bezogen. Für manchen ist der „Würfel“ innen eine unbekannte Größe geblieben. Deshalb gibt es Führungen.