Heidenheim / hz Leserbrief zur Sanierung der Innenstadt („Erste Schritte für die Innenstadt“, HZ vom 13. Mai)

Die Grabenstraße soll „attraktiver“ gemacht werden. Hoffentlich denken die Planer dabei auch an Menschen im Rollstuhl und mit Rollatoren. Pflastersteine mögen hübsch aussehen, sind aber eine Katastrophe, wenn man sie im Rollstuhl bzw. einen Rollator schiebend bewältigen muss. Es holpert und ruckelt, die Räder bleiben stecken, das will man sich wirklich nur, wenn's unbedingt sein muss, antun. Ich wünsche mir, dass alle, die an dieser Sanierung beteiligt sind, sich mal in einen Rollstuhl setzen und quer durch die Stadt schieben lassen. Am besten von jemandem ohne Rollstuhlführerschein. Da geht’s dann nicht begradigte Randsteine rauf und runter (weil der muss schon echt flach sein, dass es da nicht ruckelt), und natürlich auch durch die Fußgängerzonen mit ihren hübsch anzusehenden Pflastersteinen. Hübsch und attraktiv für alle wären die nur flach abgeschliffen. Das geht nämlich.

Dorothee Grimm, Heidenheim