Heidenheim / Manfred F. Kubiak Helmut Weigel, Erfinder der Heidenheimer Opernfestspiele, feierte am Sonntag seinen 102. Geburtstag.

Seinen 100. und den 101. hat er groß gefeiert. Am Sonntag tut's zur Abwechslung auch mal ein kleiner Rahmen. Seinen 102. Geburtstag wird Helmut Weigel im engsten Familien- und Freundeskreis begehen. Und der Erfinder der Heidenheimer Opernfestspiele begeht ihn hellwach. Munter sowieso. Davon überzeugt er im Handumdrehen jeden, der ihn dieser Tage anruft, um sich im Vorfeld dieses weiteren monumentalen Wiegenfestes nach seinem Befinden zu erkundigen.

Aus Heidenheimer Sicht verblüfft dabei, wie gut Helmut Weigel nach wie vor über die Vorgänge in Heidenheim informiert ist, speziell in Sachen Opernfestspiele und „Cappella Aquileia“ oder Städtisches Blasorchester. All das geht schließlich letztendlich auf den einst in Berlin ausgebildeten Dirigenten zurück, der 1964 nach Heidenheim kam, um hier 20 Jahre als städtischer Musikdirektor zu wirken und mehr oder weniger aus dem Nichts eine enorme Erfolgsgeschichte in Gang setzte. Dass er, betont Helmut Weigel mit Nachdruck, nach wie vor miterleben könne, wie das nun alles in Hochblüte fortlebe, erfülle ihn nicht nur mit Freude, sondern auch mit großer Dankbarkeit.