Wer regelmäßig mit dem Fahrrad unterwegs ist, kann aus eigener Anschauung am besten beurteilen, wo das gut funktioniert und wo Nachbesserungsbedarf besteht. Für die zuständigen Planer in den Kommunen kann deshalb der Fahrradklima-Test des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) von großem Nutzen sein.

Die Online-Befragung findet jeweils im Abstand von zwei Jahren statt. Ab Donnerstag, 1. September, besteht zum mittlerweile zehnten Mal die Möglichkeit, sich daran zu beteiligen. Drei Monate lang, bis zum 30. November, ist der Fragebogen im Internet abrufbar.

Mindestens 50 Teilnehmer sind Voraussetzung

Die Organisatoren setzen wieder auf eine möglichst hohe Zahl von Teilnehmern, um statistische Verzerrungen zu vermeiden und stattdessen aussagekräftige Resultate zu erhalten. Deshalb gehen Städte und Gemeinden mit bis zu 100.000 Einwohnern – also alle Kommunen im Landkreis Heidenheim – nur dann in die Auswertung ein, wenn mindestens 50 Personen davon die Fragen beantworten.

Zum Vergleich: 2020 entfielen auf Heidenheim 179 Antwortbögen, die am Ende zur Gesamtnote 4,02 führten, angelehnt an Zensuren in der Schule. Für Giengen wurden 77 Teilnehmer (4,09) registriert, für Gerstetten ebenfalls 77 (4,06), für Herbrechtingen 53 (3,70).

2020 waren vier Kreisgemeinden in der Auswertung

Udo Leretz, stellvertretender Vorsitzender des Heidenheimer ADFC-Kreisverbands, hofft darauf, dass heuer mehr Kreisgemeinden als die vier genannten Teil der Untersuchung sein werden. Schließlich wird allerorten in die Pedale getreten, und Radfahrerinnen und Radfahrer bewegen sich auch nicht nur innerhalb der jeweiligen Ortsgrenzen.

Spaß oder Stress? Die Antwort darauf, wie das Radfahren vor Ort empfunden wird, schlummert bislang noch im aktuellen Fragebogen. Dieser differenziert zunächst nach der Häufigkeit und dem Grund der Fahrradnutzung. Einzelne Blöcke befassen sich dann mit subjektiven Bewertungen zum Fahrrad- und Verkehrsklima, zum Stellenwert des Radverkehrs, zur Sicherheit und zum Komfort beim Radfahren, zur Infrastruktur und zum Radverkehrsnetz sowie zu besonderen Belangen im ländlichen Raum.

Zu den persönlichen Angaben gehören unter anderem Wohnort, Alter, Geschlecht, Fahrradtyp sowie Nutzung von Autos und ÖPNV-Zeitkarten. Gefördert wird der Fahrradklima-Test durch das Bundesministerium für Digitales und Verkehr.

Auf den Straßen im Landkreis Heidenheim Zahl der Verkehrstoten ist 2021 zurückgegangen

Heidenheim

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Was läuft gut, was eher schlecht?


Neben den Rahmenbedingungen haben viele Details maßgeblichen Einfluss darauf, wie die Attraktivität des Radverkehrs vor Ort beurteilt wird. Wo ist beispielsweise das Nebeneinander von Radlern und motorisiertem Verkehr vorbildlich gelöst? Wo gibt es Gefahrenstellen, die dringend beseitigt werden müssen? Welche Hindernisse stören? Wie wurden Ampelschaltungen verbessert? Uns interessieren positive wie auch negative Beispiele aus dem gesamten Landkreis Heidenheim. Ihre konkreten Hinweise können Sie hier eingeben: