In der Heidenheimer Weststadt ist es seit zwölf Jahren Brauch, allabendlich in der Adventszeit zusammenzukommen, um sich mit Gesang und Musik, Gedichten und Geschichten und dem Segen auf Weihnachten einzustimmen. Der Treffpunkt Advent vor Privathäusern, Einrichtungen und Kirchen ist eine feste Größe in der Auferstehungskirchengemeinde. „Eine wichtige Institution der Begegnung gerade im städtischen Kontext,“ sagt Pfarrerin Iris Kettinger.

Mitwirkende gestalten ein digitales Fenster

Der 13. Lebendige Adventskalender in Heidenheim soll der Pandemie nicht zum Opfer fallen, fanden Heike Hartmann und Claudia Bosch-Honold, die das Format seit vielen Jahren organisieren. Die beiden Ehrenamtlichen machten sich Gedanken, wie der Lebendige Adventskalender seinen Weg in die digitale Welt finden kann. Sie fanden Mitwirkende, die bereit sind, ein digitales Fenster mit einer Geschichte, einer Bastelanleitung, einem Backrezept, oder einem Musikstück zu gestalten. Jeden Tag lässt sich am „Lebendigen Adventskalender digital“ ein Türchen im Internet öffnen. Aufrufbar ist die Seite ab dem 1. Dezember über die Homepage der Gesamtkirchengemeinde Heidenheim https://www.evangelisch-heidenheim.de/

Wöchentliche Andachten

Für alle, die nicht online unterwegs sind und für die, die sich nach realer Begegnung – wenn auch unter Abstand – sehnen, bieten die Pfarrkollegen der Auferstehungskirchengemeinde und der Versöhnungskirchengemeinde jede Woche eine Adventsandacht um 18.30 Uhr in oder vor einer der Kirchen in ihrem Gemeindegebiet gemäß der Hygienevorschriften an. Die Orte und Termine der analogen Andachten sind: Mittwoch, 2. Dezember (Versöhnungskirche), Montag, 7. Dezember (Johannesgemeindehaus), Mittwoch, 16. Dezember (Versöhnungskirche) und Montag, 21. Dezember (Christuskirche).