Heidenheim / hz Dr. Harry Jungbauer ist nun auch als Schuldekan für Heidenheim zuständig.

Dr. Harry Jungbauer, seit 2012 Schuldekan für die Kirchenbezirke Schwäbisch Gmünd und Aalen, ist nun auch für den Kirchenbezirk Heidenheim zuständig. Nach dem Neuzuschnitt der Schuldekans-Region war eine neue Wahl erforderlich. Dienstsitz bleibt Schwäbisch Gmünd.

2019 hatte Jungbauer (57) im Kirchenbezirk Heidenheim bereits kommissarisch die Aufgabe des Schuldekans übernommen; insgesamt gehören nun rund 200 Schulen und 450 staatliche und kirchliche Lehrkräfte für evangelischen Religionsunterricht zu seinem Verantwortungsbereich, der die religionspädagogische Bildungsarbeit in Schulen, Kirchengemeinden und den Kirchenbezirken umfasst.

Der neue Schuldekan und seine Ziele

Jungbauer will sich besonders für ein „konstruktives Zusammenwachsen“ der drei Ostalb-Kirchenbezirke einsetzen. Auch die „Verbindung analoger und digitaler Lernangebote sowie eine kluge Weiterentwicklung des konfessionellen Religionsunterrichts“ hat er sich vorgenommen.

Damit ist Jungbauer, der seit 2013 auch Mitglied der Württembergischen Evangelischen Landessynode ist, nun auch für den Kirchenbezirk zuständig, in dem er geboren und aufgewachsen ist. Er hat in Tübingen evangelische Theologie studiert und sein Vikariat in Nordheim bei Heilbronn absolviert. Er war Pfarrer zur Dienstaushilfe beim Dekan in Heidenheim und wissenschaftlicher Assistent an der Universität Tübingen am Lehrstuhl Neues Testament. Dort promovierte er 2002 bei Professor Gert Jeremias.

Von 1997 bis zu seiner Wahl zum Schuldekan 2012 hat Jungbauer als Gemeindepfarrer an der Versöhnungskirche in Heidenheim an der Brenz gearbeitet. Er ist ledig; in seiner Freizeit fotografiert und wandert er gern.