„Zukunft gestalten wir“ war das Motto der diesjährigen DGB-Kreisdelegiertenkonferenz Heidenheim, die in diesem Jahr in der Schranne in Giengen stattfand. Mit hundert Prozent Zustimmung wurde Volker Spellenberg von der Gewerkschaft für Erziehung und Wissenschaft (GEW) zum neuen DGB-Kreisvorsitzenden gewählt. Gleichzeitig ging mit dieser Konferenz auch eine Ära zu Ende. Denn der bisherige langjährige DGB-Kreisvorsitzender Hans-Jörg Napravnik trat nicht mehr an. Mit einer Dankesrede würdigte Spellenberg seinen Vorgänger für seine langjährigen Verdienste als DGB-Vorsitzender in Heidenheim von 2002 bis 2021.

Weiterhin Engagement beim Thema Wohnen

Spellenberg führte aus, dass es ihm als DGB-Kreisvorsitzender ein Anliegen sei, die gute Arbeit des DGB-Kreisvorstandes weiter zu führen, insbesondere die gewerkschaftlichen Höhepunkte wie den 1. Mai, den Frauentag oder den Einsatz gegen Rechtsextremismus, teilt der DGB mit. Ebenso sei ihm wichtig, das bereits begonnene Engagement des DGB zu kommunalpolitischen, wie bisher zum Thema Wohnen, weiter zu entwickeln. Er betonte zudem die Bedeutung der guten Zusammenarbeit aller Gewerkschaften im DGB.

Neben der Wahl des Vorsitzenden wurden zu dieser Konferenz aus den acht Einzelgewerkschaften des DGB Mitglieder für dem DGB-Kreisvorstand benannt, die sich auch bei dieser Konferenz vorstellten.

Positionen an Politiker herantragen

Gäste der DGB-Kreisdelegiertenkonferenz waren Martin Kunzmann, Vorsitzender des DGB-Landesbezirks Baden-Württemberg, und Bernhard Löffler, DGB-Regionsgeschäftsführer Nordwürttemberg. Kunzmann machte deutlich, wie wichtig es für die DGB-Arbeit ist, gewerkschaftliche Positionen an Politikerinnen und Politiker zu bringen, insbesondere im Wahlkampf. Zu den Erfolgen des DGB-Landesbezirks zähle, dass im Koalitionsvertrag der Landesregierung DGB-Forderungen wieder zu finden seien.

Er lobte darüber hinaus die kommunalpolitischen Aktivitäten der Kreisverbände, die sich ihrerseits im Sinne der Gewerkschaften in die Politik vor Ort einsetzen.