Heidenheim / Siglinde Broich-Berndt Das Winterstück des Heidenheimer Naturtheaters zeigt „Die Schneekönigin“. Das Stück, bei welchem Max Barth Regie führt, hat am Samstag, 29. November, Premiere. Eine Vorschau.
Max Barth hat beim Wintermärchen, das in der Schlossstadt seit Jahrzehnten Tradition hat, auf die Geschichte des dänischen Dichters und Schriftstellers Hans Christian Andersen gesetzt, aus dessen Feder zum Beispiel „Das hässliche Entlein“, „Prinzessin auf der Erbse“ und „Die kleine Meerjungfrau“  stammen, um die in Deutschland wohl bekanntesten Stücke zu nennen.

Nicht zu vergessen „Das Mädchen mit den Schwefelhölzern“, ebenfalls ein Märchen von Andersen, das, wie „Die Schneekönigin“ besonders gut in die vierte Jahreszeit passt. Gespannt darf man auf die Inszenierung des erst 22-jährigen Max Barth sein, der im vergangenen Jahr in „Eine Weihnachtsgeschichte'“ (Charles Dickens) weiße Flocken auf die Bühne des Konzerthauses rieseln ließ. „Die Schneekönigin“ führt das Naturtheater nicht zum ersten Male auf, 1999 führte der erfahrene Oliver von Fürich Regie.

Barths Anspruch ist es – wie er betont – zwar „ein Weihnachtsmärchenabenteuer“ für die kleinen Zuschauer auszuarbeiten, sieht allerdings im Wintermärchen 2014 eher ein Stück für die ganz Familie mit einer Altersempfehlung ab fünf Jahren.

Im Mittelpunkt der Erzählung steht Kai, der von den Splittern eines Zauberspiegels getroffen wird. Das verändert das Wesen des Jungen, der immer bösartiger wird. Übermütig bindet er auf dem Rodelhügel seinen Schlitten an den der Schneekönigin an. Die mächtige Königin verzaubert Kai, lässt sein Herz erfrieren und entführt ihn ans Ende der Welt. Gerda, Kais beste Freundin, macht sich sofort auf, um den Freund zu suchen und zu befreien.

Im Schneegestöber hat das Mädchen etliche Abenteuer zu bestehen, trifft auf Raben, Räuber und Rentiere, bis es schließlich in hohem Norden seiner Gegenspielerin gegenübersteht. Ob es Gerda wohl gelingt, Kai der Schneekönigin zu entreißen?

Die Rolle der Schneekönigin hat in der Inszenierung 2014 Bettina Ostermayer übernommen, die der Freunde Kai und Gerda Sebastian Hirschberger und Anna Barth. Die Kostümentwürfe stammen von Sonja Fritz und Max Barth. Für das Bühnenbild zeichnet Christian verantwortlich. bb

Info Bei den Vorstellungen am Samstag, 14 Uhr und Sonntag, 11 Uhr, sind noch vereinzelt Plätze frei. Am 21. Dezember kommt „Die Schneekönigin“ um 15 Uhr nach Giengen in die Walter-Schmid-Halle.

Vorverkauf: Ticketshop im Pressehaus Heidenheim.