Heidenheim / Silja Kummer Der Gründer des Astronomievereins wurde nur 60 Jahre alt.

Der Gründer und Vorsitzende des Heidenheimer Astronomievereins Willi Hüll ist im Alter von 60 Jahren nach schwerer Krankheit verstorben. Der studierte Ingenieur war als Lehrer an der Heid Tech tätig. Aufgewachsen ist Hüll in Gerstetten. 2001 hat er den Astronomieverein gegründet. Auch die Sternwarte auf dem Erbisberg geht auf seine Initiative zurück. Hüll hat den Verein sehr dynamisch geleitet. Vor allem die Vermittlung von astronomischen Kenntnissen lag ihm am Herzen, zusammen mit seinen Mitstreitern im Verein hat er zahlreiche Vorträge und Ausstellungen organisiert. Dabei konnte er - genau wie in seiner beruflichen Tätigkeit auch - sein didaktisches Geschick nutzen. Hüll war aber auch darüber hinaus ein vielseitiger Mensch: In der Budo-Abteilung des HSB hat er sich in der Jugendarbeit engagiert. Der Träger des schwarzen Karate-Gürtels wurde dafür vom HSB mit der St.-Georgs-Stafette und der goldenen Ehrennadel des Vereins ausgezeichnet. Hüll war aber auch kulturell aktiv. Er hat ein Musical für Kinder geschrieben und komponiert, in den Folkbands „Glens of Donegals“ und „Eileen Og“ gespielt und war zudem Autor von Geschichten, die zuletzt im Band „Die drei Urnen von Burg Katzenstein“ veröffentlicht wurden.