Heidenheim / bren Seit 2014 leitete Rainer Fritz das Heidenheimer Kriminalkommissariat. Jetzt wurde er in den Ruhestand verabschiedet. Sein Nachfolger ist sein bisheriger Stellvertreter.

Das Heidenheimer Kriminalkommissariat hat einen neuen Leiter. Nachfolger von Rainer Fritz, den Polizeipräsident Bernhard Weber jetzt in den Ruhestand verabschiedete, ist vom 1. August an sein bisheriger Stellvertreter Werner Härlen.

Fritz hatte seinen Dienst bei der Landespolizei im Herbst 1978 begonnen. Nach wenigen Jahren bei der Schutzpolizei wechselte er 1983 zur Kripo. Zunächst war er mehrere Jahre bei einer Spezialeinheit des Landeskriminalamtes tätig. Nach dem Studium für den gehobenen Polizeidienst wechselte er 1988 nach Heidenheim. Dort leitete er mehrere Jahre die Dezernate Fahndung sowie Jugend- und Sexualdelikte und wurde 2000 zum Leiter der Kriminalinspektion 1 (Kapitaldelikte) ernannt. 2014 wurde er im Rahmen der Polizeistrukturreform zum Polizeipräsidium Ulm versetzt und zum Leiter des Kriminalkommissariats Heidenheim bestellt.

Zahlreiche Kriminalfälle aufgeklärt

Weber bescheinigte ihm eine angenehme Art im Umgang mit seinem Team: „Für Sie stand stets der Mensch im Vordergrund.“ Zusammen mit seinem Team habe er zahlreiche Kriminalfälle geklärt, darunter auch der Schwerstkriminalität zuzurechnende Kapitaldelikte. Als Beispiele nannte er den Rockermord auf offener Straße im Jahr 2016 und den Sontheimer Mehrfachmord von 2019.

Werner Härlen (58) ist seit Oktober 2019 stellvertretender Leiter des Kriminalkommissariats. Er kam 1979 zur Landespolizei und wechselte ebenfalls nach wenigen Jahren vom Streifendienst zur Kripo. Sein Studium für den gehobenen Polizeidienst beendet er 1999. Es folgten unterschiedliche Stationen bei der Kriminalpolizei in Heidenheim und eine Hospitation beim Bundeskriminalamt. Erfahrung sammelte er in verschiedenen Dezernaten sowie in Sonderkommissionen und Ermittlungsgruppen. „Auch Jahre zuvor haben Sie Verantwortung übernommen, und mit Ihrer Kompetenz sind Sie ohne Zweifel ein geeigneter Nachfolger“, sagte Weber.

Die 20 Mitarbeiter des Kriminalkommissariats sind zuständig für die die kriminalpolizeilichen Aufgaben im Landkreis Heidenheim.