Heidenheim / Karin Fuchs Noch sind die Züge auf der Brenzbahn leerer als vor dem Corona-Einbruch. Bis wann der SWEG-Chef Tobias Harm mit Normalität rechnet.

Nach dem Corona-Einbruch steigen die Fahrgastzahlen auf der Brenzbahn wieder an. Heidenheims Landrat Peter Polta zitiert die Aussagen von SWEG-Chef Tobias Harms bei einer Sitzung der Interessensgemeinschaft Brenztal. Derzeit liege die Auslastung bei 60 bis 65 Prozent im Vergleich zu den Februar-Zahlen. Zu Beginn der Einschränkungen im März und April war das Fahrgastaufkommen auf 10 bis 15 Prozent des Normalbetriebs gefallen. Die Prognose: Mitte nächsten Jahres rechnet die SWEG wieder den Vor-Corona-Stand zu erreichen.

Reibungsloser Betrieb

Lob gibt es von Landrat Peter Polta für den weitgehend reibungslosen Betrieb, seit die SWEG den Regionalverkehr auf der Brenzbahn vor mehr als einem Jahr übernommen hat. Laut Harms fahren 99,4 Prozent aller Züge. „Das ist eine hohe Qualität“, so Polta.

Im Herbst 2021 wird die SWEG vier weitere Fahrzeuge einsetzen, um das Platzangebot zu den Stoßzeiten zu verbessern.

Der Ausbau der Brenzbahn nimmt andere Dimensionen an als bislang gedacht. Das betrifft sowohl die Kosten als auch die Infrastruktur. Landrat Peter Polta erläutert, was die Gutachter empfehlen und was geplant ist.