Heidenheim / pm Im Frühling jährt sich das Erdbeben, das weite Teile Nepals betroffen hat, zum vierten Mal. Kaum eine Woche ist vergangen, in der sich der Verein Zukunft für Nepal Ostwürttemberg nicht mit dem Wiederaufbau beschäftigt hat.

Das größte Projekt des Vereins: Eine Ausbildungswerkstatt, die Jugendlichen eine berufliche Perspektive schaffen soll. HZ-Leser unterstützen das Vorhaben seit Jahren über das HZ-Spendenportal. Über 30 000 Euro kamen so bereits für das Vorhaben zusammen.

Nachdem der Bau nun nahezu abgeschlossen ist, galt es, Arbeitsmaschinen aus Heidenheim in den Himalaya zu bringen. Fünf Seecontainer mit 37 Tonnen Material, darunter 20 Maschinen, sind nun angekommen. Verschifft wurden Werkbänke, ein Gabelstapler, ein Generator, zwei Säulenschwenkkrane, 20 Nähmaschinen und diverse Werkzeuge.

Der nächste Schritt ist die Inbetriebnahme der Maschinen. Dies soll durch eine Delegation aus Voith-Ausbildern und Azubis geschehen. Die Firma spendete bereits einen großen Teil der Maschinen und half dem Verein beim Transport.