Kreis Heidenheim / kdk/cat Ein schwerer Unfall führt seit dem späten Montagabend zu einer Vollsperrung der A7 zwischen den Anschlusstellen Nattheim/Heidenheim und Oberkochen. Ein Lkw kippte aus bislang ungeklärter Ursache um - drei Personen wurden leicht verletzt. Die Autobahn wird bis in die späten Nachtstunden gesperrt bleiben.

Der mit Stückgut und Paletten beladene Lastzug war gegen 22.20 Uhr am Montagabend zwischen der Autobahnauffahrt Nattheim und dem Rastplatz Härtsfeld zunächst in die Mittelplanke gefahren und beim Gegenlenken umgekippt. Augenblicke später prallte ein Wohnmobil gegen das kaum beleuchtete Hindernis und zerstörte einen Dieseltank. Aus diesem liefen 200 Liter Treibstoff aus.

Für die 25 Feuerwehrleute aus Oggenhausen, Heidenheim und Schnaitheim, die Besatzungen dreier Rettungswagen und einen Notarzt sollte es ein schwieriger und obendrein langwieriger Einsatz werden. In einem aufwändigen Verfahren musste die Polizei die Autobahn zwischen Giengen und der Unfallstelle komplett sperren, damit die Rettungswagen entgegen dem Kilometerlangen Stau durch die Rettungsgasse Richtung Klinikum Heidenheim abrücken konnten und die Feuerwehr zwei Fahrzeuge abziehen konnte, um sie dann auf der anderen Seite der Unfallstelle wieder  einsetzen zu können.

Im Stau befanden sich unter anderem drei überbreite Schwertransporte sowie eine Hundertschaft der Polizei Bremen, die als Einsatzkräfte auf dem Heimweg vom G 7 Treffen auf Schloss Elmau gewesen sind. Sie alle mustten stundenlang ausharren, bis der Sattelzug mittels schwerem Kran geborgen war. Diese Aktion war jedoch in der Nacht zum Dienstag um 1 Uhr noch nicht angelaufen. Behinderungen können möglicherweise bis in die frühen Morgenstunden andauern.