Heidenheim / Philipp Hruschka Bei der gemeinsamen Aktion von Heidenheimer Volksbank, Heidenheimer Zeitung und Stadt haben die Leser mit deutlicher Mehrheit für die Verschönerung des Bolzplatzes am Zanger Berg gestimmt.

Die Leser waren gefragt und haben gesprochen: Bis zum Schluss haben 741 Menschen ihre Stimme bei der Spielplatzwahl von Heidenheimer Volksbank, Heidenheimer Zeitung und Stadt abgegeben. Kernfrage war dabei, welcher Spielplatz in Heidenheim am dringendsten erneuert werden muss. Insgesamt standen vier Standorte zur Wahl: Die Spielplätze am Hahnenschnabel, am Kistelberg, im Brenzpark Süd und der Bolzplatz am Zanger Berg. Die Abstimmung gewann am Ende mit deutlichem Abstand der Bolzplatz am Zanger Berg, mit 433 Stimmen. Dort soll jetzt die Spielfläche eingeebnet und neu gesät werden. Außerdem sollen neue Tore aufgestellt werden.

Im Vorfeld hatte eine Jury, bestehend aus Markus Ferstl, Jürgen Pröbstle, dem Vorstandsvorsitzenden der Heidenheimer Volksbank Oliver Conradi, dem Leiter der „Kinderwelt“ Christoph Knak, HZ-Geschäftsführer Martin Wilhelm sowie HZ-Redaktionsleiter Thomas Zeller, die vier Spielplätze ausgewählt. Damit der nun ausgewählte Bolzplatz noch attraktiver wird, spendiert die HZ zudem eine sogenannte „Albliege“. Dabei handelt es sich um eine geschwungene Holzliege, die im Zollernalbkreis hergestellt wird.

Vorgeschichte der Idee ist die Aktion „Volksbänkle“, bei der die Heidenheimer Volksbank in Kooperation mit der Heidenheimer Zeitung und der Stadtverwaltung in den vergangenen Jahren für mehr Sitzmöglichkeiten gesorgt hat. Dabei konnten die Bürger mitbestimmen, wo in Heidenheim eine Sitzbank aufgestellt oder dringend erneuert werden sollte. Seit 2011 sponserte die Volksbank auf diese Weise 41 Bänke. Nach dem sechsten Durchlauf fand man jedoch, dass es vorerst genügend Bänke gebe.

„Volksbänkle“ weiterentwickelt

Wenn man so möchte, habe man die Idee der „Volksbänkle“ sozusagen weiterentwickelt, freut sich Martin Wilhelm: „Aus der Bank haben wir eine bequemere Liege gemacht und investieren noch in den Bolzplatz. Da können die Eltern und Großeltern den Kindern und Enkeln entspannt beim Kicken zuschauen.“

Oliver Conradi zieht ebenfalls eine positive Bilanz: „Es ist toll, dass sich so viele Leser im demokratischen beziehungsweise quasi genossenschaftlichen Sinne beteiligt haben und für den Bolzplatz Zanger Berg stimmten.“ Er freue sich bereits auf die nächste Aktion.

Und auch die Stadt ist zufrieden: „Wir sind sehr froh über die tolle und einhellige Zusammenarbeit“, sagt Pressesprecher Wolfgang Heinecker. Besonders freue ihn, dass alle Spielplätze in Heidenheim durch die Aktion Aufmerksamkeit erfahren. „Wir leisten einen Beitrag zur Aufrechterhaltung der Qualität der Spielplätze.“