Heidenheim / hz Leserbrief zur Verkehrssituation in der Regerstraße.

Mit großem Interesse und Anteilnahme haben wir den Bericht über die umfassenden, gründlichen Konsequenzen der Stadtverwaltung Giengen nach den schrecklichen Unglücksfällen gelesen. Genau um solche Unglücke möglichst zu verhindern, haben wir uns als Wortführer der Initiative „Sichere Regerstraße“ über vier Jahre lang vergeblich für entsprechende Sicherheitsmaßnahmen eingesetzt. Trotz Ausweisung der Straße als Schulweg und trotz des enormen Verkehrsaufkommens von täglich 1400 Fahrzeugen in dieser engen Wohnstraße, ignorieren die Heidenheimer Verwaltungsspitze und das Regierungspräsidium Stuttgart sämtliche Fakten und lehnen mit fragwürdigen Begründungen jegliche Verkehrssicherungs-Maßnahmen in der Regerstraße ab.

Unser jahrelanges, hartnäckiges Engagement und unser Widerspruch wurde zuletzt mit zwei gleichlautenden ablehnenden Bescheiden und Gebührenforderungen von je 106,51 Euro als „zwei natürliche Personen“ (wir als Ehepaar) vom Regierungspräsidium Stuttgart und einer weiteren von der Stadtverwaltung Heidenheim über 114,40 Euro , insgesamt also 327,42 Euro quittiert. Wir haben emotional und finanziell Lehrgeld bezahlt und geben auf. Die moralische Verantwortung bleibt jedoch unverändert bei den Behörden.

Heinz und Rosemarie Petrovan, Heidenheim