„Benzin-Auto geht in Flammen auf“ war nicht die Überschrift des Berichts über das Ausbrennen eines Fords mit Verbrennungsmotor. Wäre es ein Auto mit Elektromotor gewesen, hätte die Überschrift mit Sicherheit gelautet: „E-Auto geht in Flammen auf“, und den verbreiteten Vorbehalten gegenüber diesem Antrieb wäre wie so oft Vorschub geleistet worden. Darauf würde ich wetten. Aber vielleicht tue ich auch dem Redakteur, der diese Überschrift wählte, Unrecht. Das Ausbrennen eines Benziners kommt immer wieder mal vor und liegt in der Natur der Sache, weil man im Fahrzeug ständig viele Liter einer leichtentzündlichen Flüssigkeit mit sich herumführt. Das war ihm keiner besonderen Erwähnung wert.

Wolfgang Eber, Heidenheim