Es ist schlimm und nicht hinnehmbar, dass sich die Firma Hartmann dazu „genötigt“ sieht, die Wundmanagement-Produktion auszulagern. Hier muss sich ein breiter Widerstand aufbauen und da reicht es auch nicht, wenn die Bundestagsabgeordnete Breymeier sich solidarisch zeigt.

Wie immer in Wahlkämpfen, sei es vor dem Aalener Rathaus bei einer Kundgebung gegen einen Stand der AfD oder nun bei der Kundgebung der Hartmann-Mitarbeiter, vergisst die SPD-Abgeordnete zu schnell, dass es doch ihre Partei war und ist, die durch ihre missratene Politik erst den Firmen den manchmal sogar durch Steuergelder subventionierten Weg zu Auslagerung, Leiharbeit und vielem anderen mehr geebnet hat.

Abwendung von der Arbeiterschaft

Es waren doch die Schröders, Scholzens und Co die durch das Abwenden von der Arbeiterschaft und der Hinwendung zu Wirtschafts- und Bankenhörigkeit ihre sozialpolitische Verantwortung verraten haben. Und auch Frau Breymeier wird sich nach der Bundestagswahl wiederum um ihre Oppositionsgeschäfte bis zum nächsten Wahlkampf kümmern und die Hartmann-Mitarbeiter längstens vergessen haben.

Friedhelm Bühner, Bissingen