Deutliche Worte von Frau Silja Kummer: Wie das Unternehmen handelt, bestimmen die Eigentümer und denen geht es nur um den maximalen Gewinn.

Das stimmt, aber das muss nicht hingenommen werden. Wenn dieses System die Zukunft der Menschen infrage stellt und einfach „freistellen“ darf, dann müssen diese Menschen dem System ein Ende setzen.

Der Kapitalismus ist nicht fähig nach den Interessen der Beschäftigten zu wirtschaften, sondern nur nach Maximalprofit. Somit wird er zum Hindernis für den Fortschritt der menschlichen Gesellschaft.

Besteht der Fortschritt in der Arbeitsplatzvernichtung hat das keine Zukunft. Diese Arbeitsplatzvernichtung wird auch noch von den Beschäftigten bezahlt. Hartmann bekommt Steuergelder zur Verlagerung der Produktion. Frau Gräßle von der CDU beklagt das. Was haben die CDU und andere Regierungsparteien seither dagegen gemacht? Nichts, im Gegenteil: Die Großkonzerne haben noch jede Menge Geld vom Staat bekommen. Wie jetzt Bosch in Dresden 140 Millionen.

So ist während der Corona Pandemie das Vermögen der zehn reichs­ten Männer in der Welt innerhalb von zwei Jahren um eine halbe Billi­on US-Doller auf 1,12 Billionen US-Dollar gestiegen. Wäh­rend die Ärmeren immer ärmer wurden.

Angesichts zunehmender Arbeits­losigkeit ist die 30-Stunden-Woche bei vollem Lohnausgleich notwen­dig. Kein Arbeitsplatz darf kampflos aufgegeben werden. Mit der Vernichtung von Arbeitsplätzen einverstanden zu sein, bedeutet mit dem Profitstreben leben zu müssen. Der Mensch muss im Mittelpunkt stehen.

Deshalb muss Politik für Ar­beiter und Arbeiterinnen statt für Milliardäre gemacht werden.

Ich setze mich ein für eine Gesellschaft ohne Ausbeutung und Unterdrückung. Ein Leben in Einheit mit der Natur, in der der Einzelne seine Freiheit im Einklang mit der Freiheit der ganzen Gesellschaft entfalten kann, das ist das kommunistische Freiheitsideal.

Roland Maier, Heidenheim