Leserbrief zum Redaktionsgespräch mit Andreas Stoch und der Thematik Energiekrise und steigende Preise („Politik muss den Menschen helfen“, Beitrag vom 3. August 2022)

„Politik muss den Menschen helfen“, als ich diese Überschrift las und das Foto von Herrn Stoch sah dachte ich: endlich, endlich ein vernünftiger Satz vom SPD-Landeschef. Als ich mich dann jedoch in den Artikel und die Gesprächsinhalte vertiefte war meine Euphorie sehr schnell verflogen. Nichts, aber auch gar nichts ist in der Wahrnehmung und den politischen Ansätzen von Herrn Stoch „hilfreich“ für die Bevölkerung.

Wie seine Bundespartei möchte Herr Stoch den Bürgerinnen und Bürgern vorgaukeln, dass es für die Entwicklung in Deutschland nur einen Schuldigen gibt. Nein Herr Stoch, Sie unterstützen mit Ihren Aussagen die Milliardengewinne der Energie- und Rüstungskonzerne in Deutschland auf dem Rücken von 80 Millionen Menschen. Dies ist ein Verrat an dem Eid den Politiker bei ihrer Verpflichtung, alles zum Wohl der Bevölkerung in Deutschland zu tun leisten. Keine Bürgerin und kein Bürger in Deutschland hat es zu verantworten, dass die Preise in die Höhe schnellen. Trotz, Stolz und Dummheit, es diesem Putin zu zeigen, Sanktionen die nur die Kassen der ohnehin milliardenschweren Konzerne füllen und ein „in den amerikanischen Hintern“ kriechen sind die Ursachen für das Dilemma in dass sich diese „Ampel“ hineingefahren hat. Krieg ist das Schlimmste was auf Erden den Menschen passieren kann, Krieg hat auf dieser Erde nichts zu suchen, sorgen wir uns lieber um unsere Umwelt, der haben wir bereits genug Schaden zugefügt.

…und fangen Sie und Ihre Partei endlich an Politik für die Bevölkerung und nicht für die USA und gegen Russland und vielleicht, so Amerika es Deutschland befiehlt, gegen China zu machen. Die Mehrzahl der Menschen in Deutschland möchte nämlich keinen Krieg und keine Waffen mehr erleben und sehen.

Friedhelm Bühner, Bissingen