Heidenheim / HZ Leserbrief zu einer Tage währenden und am Ende erfolgreichen Suche nach einer vermissten Person Ende Juni In Heidenheim.

Ohne die Verdienste der Suchmannschaften schmälern zu wollen, kam der entscheidende Hinweis von einem Passanten. Deshalb war es für mich unverständlich, warum in diesem Fall die Öffentlichkeit nicht in die Suche eingebunden war. Es ging überhaupt nicht darum, persönliche Daten oder ein Foto in die Öfffentlichkeit zu bringen. Allein schon der Hinweis, ob es sich bei der gesuchten Person um einen Mann oder eine Frau handelt und auf die Kleidungsstücke hätte vielleicht schneller dazu führen können, die gesuchte Person zu finden und zu retten.

So hat sich wohl alles am verkehrten Ende der Stadt mit einem ungeheuren Aufwand abgespielt. Man stelle sich vor, dass wenn der Hinweis des Passanten am Sonntag nicht gekommen wäre, was dann mit dem Gesuchten in der Nacht passiert wäre, der bereits am Sonntagabend dehydriert und unterkühlt war.

Ich finde, dass die Öffentlichkeit in diesem Fall informiert werden muss, warum sie von Seiten der Verantwortlichen nicht in die Suche einbezogen war und dass man hoffentlich für künftige Fälle etwas dazu gelernt hat. Jürgen Bohnert, Heidenheim