Spielen macht Spaß und Spielen ist wichtig, besonders für Kinder. In Heidenheim gibt es über 100 Spielplätze, die sich bei den kleinen Bürgern größter Beliebtheit erfreuen, – die jedoch auch ständiger Instandhaltung durch die Stadt bedürfen: „Die Pflege und der Unterhalt von über 100 Spielflächen bedeuten für die Stadt Heidenheim sehr großen personellen und finanziellen Aufwand. Pro Jahr und Spielplatz stehen durchschnittlich 1500 Euro zur Verfügung, “ erklärt Markus Ferstl vom Fachbereich Stadtentwicklung, städtebauliche Planung und Umwelt. Dadurch komme es immer wieder mal vor, dass ein Spielgerät zunächst nicht ersetzt werden könne, wenn es aus Sicherheitsgründen abgebaut werden müsse.

Den jüngeren Bürgern einen Dienst erweisen

Um die Stadt hierbei zu unterstützen und vor allem um auch den jüngeren Bürgerinnen und Bürgern Heidenheims einen Dienst zu erweisen, spendet die Heidenheimer Volksbank in diesem Jahr wieder ein Spielgerät für einen sanierungsbedürftigen oder ausbaufähigen Spielplatz in Heidenheim. Dies geschieht im Rahmen der Spielplatz-Spendenaktion von Volksbank, Heidenheimer Zeitung und Stadt, die nach einjähriger Coronapause nun zum dritten Mal stattfindet.

Für die Spendenaktion 2022 hat die Stadtverwaltung aus den über 100 Spielflächen die zehn Spielplätze ausgesucht, bei denen am dringendsten Teilerneuerungen oder Aufwertungen notwendig sind oder denen es an pädagogischem Spielwert noch mangelt - beispielsweise in Sachen Schulung der Motorik, statisches Spielen, Rollenspiel, Bewegungsspiel, Schulung des Gleichgewichtssinns.

Drei Spielplätze stehen zur Wahl

Eine Jury, bestehend aus Markus Ferstl; Volksbank-Bereichsleiter Jürgen Pröbstle; HZ-Geschäftsführer Martin Wilhelm und HZ-Redaktionschefin Silja Kummer, hat bereits eine Vorauswahl getroffen. Zur Auswahl stehen drei Spielplätze:

  • 1.: Spielplatz Sebastian-Kneipp-Straße
    Ein Sandspielgerät bietet Kindern nicht nur Spaß, sondern auch Gelegenheit, motorische Fähigkeiten und Kreativität zu üben. Am Spielplatz neben der Zanger Straße, Höhe Aquarena, gibt es zwar ein solches Sandspielgerät, doch das befindet sich in nicht gerade einladendem Zustand. Es stammt von 1999 und ist entsprechend in die Jahre gekommen. Die gesamte Unterkonstruktion ist faulig und muss erneuert werden. Das in Frage kommende neue Sandspielgerät ist aus Holz und besitzt eine spezielle Architektur. Auf einem Plateau mit sechs Füßen können die Kinder hier auf vielfältige Weise mit dem Sand spielen. Es gibt eine Sandrutsche, ein Sandrad und einen Sandaufzug - jede Menge Abwechslung.
  • 2.: Spielplatz Robert-Koch-Straße
    Dieser Spielplatz ist in der Oststadt bekannt. Erst im Januar hatten Unbekannte das bei den dort spielenden Kindern einst sehr beliebte Baumhaus mit einer Motorsäge beschädigt. Die Stelzen des Baumhauses waren zu dreiviertel durchgesägt worden, die Holztreppe gefährlich angesägt und das Treppengeländer ganz durchtrennt worden. Das Baumhaus war nicht mehr zu retten gewesen und musste infolgedessen abgerissen werden. Vor dem Hintergrund, dass man den verantwortlichen Vandalen nicht nachgeben will, hat die Jury diesen Spielplatz fürs Voting ausgewählt. Ein neues Baumhaus soll den ansässigen Kindern wieder die Spielmöglichkeit zurückgeben, die ihnen genommen wurde.
  • 3.: Spielplatz Ludwig-Richter-Straße
    Eines der wichtigsten Spielgeräte zur Schulung des Gleichgewichtssinns ist eine Schaukel. Auf dem Schnaitheimer Spielplatz am südlichen Rand des Wohngebiets Mittelrain fehlt eine solche Schaukel derzeit noch, da die ehemalige aus Altersgründen abgebaut werden musste. Damit die Kinder in Schnaitheim künftig wieder spielerisch ihren Gleichgewichtssinn schulen können, würde die Stadt dort eine neue Vogelnestschaukel aufbauen.

Als Leserinnen und Leser der Heidenheimer Zeitung sind nun Sie gefragt: Welcher dieser Spielplätze soll dank eines neuen Spielgeräts attraktiver werden?

Nehmen Sie am HZ-Voting teil und entscheiden Sie mit. Ihre Stimme können Sie ab Freitag, 29. Juli bis einschließlich Freitag, 19. August abgeben. Der Spielplatz mit den meisten Stimmen gewinnt.

Lädt ...

Wie die Wahl auch ausgeht, sowohl HZ-Geschäftsführer Martin Wilhelm als auch der Vorstandsvorsitzende der Heidenheimer Volksbank, Oliver Conradi, freuen sich über jede Stimme. Laut Martin Wilhelm verhält es sich nämlich so: Krisen, Probleme, Sorgen und Ängste gebe es derzeit wie Sand am Meer. Und wenn man gerade mal etwas Licht erblicke, komme schon das nächste Problem daher. „Und größtenteils unbemerkt, schadet es vor allem den Kindern. Ich hoffe, dass wir – egal welcher Spieplatz von dem Engagement der Stadt, der Volksbank und der HZ profitiert – am Ende einigen Kindern ein Lächeln und etwas Ablenkung schenken können.“

Als Vorstandsvorsitzender der Heidenheimer Volksbank betont Oliver Conradi zudem die Bedeutung, die die Aktion aus Sicht der Volksbank habe: Für eine Volksbank sei es stets wichtig, ihre Unterstützungen bürgernah und sinnvoll zu platzieren und möglichst die Gesellschaft in die Meinungsbildung einzubinden. „Dies funktioniert sehr gut in der Zusammenarbeit mit der Heidenheimer Zeitung, denn ihre Leserschaft entscheidet letztlich, welcher Spielplatz von unserer Zuwendung profitieren soll.“

Abstimmen kann man bis zum 19. August - und das gibt´s obendrein:


Damit auch Eltern und Großeltern bei all dem Spaß, den ihre Kinder haben, nicht zu kurz kommen, spendet die Heidenheimer Zeitung zudem eine sogenannte „Albliege“. Die geschwungene Holzliege wird an dem Spielplatz aufgestellt, der beim Online-Voting die meisten Stimmen bekommt.