Nachdem er im vergangenen Jahr als voller Erfolg gewertet wurde, findet der Ostalb-Hackathon nun seine Fortsetzung: Die Veranstaltung unter dem Motto „Aus der Region – für die Region“ steigt vom 21. bis 23. Oktober an der Hochschule Aalen. Ein Hackathon ist ein Event, auf dem interdisziplinäre Talente aus unterschiedlichen Bereichen zusammentreffen, um innovative Lösungen für reale Probleme aus Industrie und Wirtschaft zu entwickeln. Der Begriff setzt sich zusammen aus „Hacking“ und „Marathon”.

Bereits mehr als 60 Anmeldungen

Beim ersten Hackathon vor einem Jahr gingen 60 Teilnehmer aus ganz Deutschland an den Start. Für dieses Jahr hofft man auf mehr als 100 Teilnehmer. Paul Frankenreiter ist einer der Initiatoren und Organisatoren des Ostalb-Hackathons. Er sagt: „Das dürfte kein Problem sein, wir haben jetzt schon mehr als 60 Anmeldungen.“

Die „Hacker“ arbeiten das ganze Wochenende an festgelegten Challenges (Herausforderungen). Die Challenges stellen in diesem Jahr Voith, Mapal, Bosch AS sowie die Städte Heidenheim und Aalen mit ihrer Smart-City-Initiative. Dabei geht es bei Voith etwa um die Möglichkeit, Strom und Energie in Produktionsprozessen zu sparen und so die Kosten zu reduzieren. Bei den Städten Heidenheim und Aalen geht es um ihr interkommunales Modellprojekt „Gemeinsam digital“. Das Thema der Herausforderung: Future Mobility. Also die Mobilität der Zukunft. Die konkrete Fragestellung: Wie kann man für mehr Transparenz über die Mobilitätsangebote und deren Nachhaltigkeit sorgen, um Anreize für eine nachhaltige Mobilität zu schaffen? Weitere Infos zu den Challenges gibt es auf ostalb-hackathon.de.

Teilnahme ist kostenlos

Hauptzielgruppe sind Studentinnen und Studenten, Schülerinnen und Schüler der Oberstufe sowie junge Berufstätige. Es sind aber auch alle anderen motivierten und kreativen Menschen eingeladen, um an Problemlösungen und Innovationen mitzuarbeiten und die einzigartige Hackathon-Erfahrung selbst zu erleben. Die Teilnahme ist kostenlos. Was macht denn die einzigartige Hackathon-Atmosphäre aus? Frankenreiter: „Es ist einfach spannend, wie man innerhalb von 48 Stunden eine Lösung für eine reale Problemstellung entwickelt.“ Der Hackathon geht rund um die Uhr. Daher gebe es Kaffee und Club Mate in rauen Mengen sowie ein Rundum-sorglos-Paket mit Vollverpflegung, Schlaf- und Duschmöglichkeit.

Kontakte knüpfen und Netzwerken

„Man lernt viele neue Leute kennen und kann Kontakte zu den Unternehmen knüpfen, von denen natürlich Experten vor Ort sein werden, um mit den Teams zusammenzuarbeiten“, so Frankenreiter weiter. Dass die Teams zu kreativen Lösungen kommen, habe sich im vergangenen Jahr gezeigt. „Es gab keine Firma, die nicht erstaunt war.“ Und das Netzwerken sei mit dem Hackathon nicht vorbei. „Die Konzepte werden im Nachgang bei den Unternehmen vor Führungskräften vorgestellt und dann wird darauf aufgebaut.“ Außerdem winkt dem erfolgreichsten Team ein Preisgeld über mehr als 5000 Euro.

„Je diverser die Teams, desto kreativer die Lösungen.“

Gefragt sind übrigens nicht nur ITler und Programmierer. „Es geht nicht nur um technisches Wissen“, erklärt Frankenreiter. „Es ist wichtig, dass die Teams bunt gemischt sind. Es braucht Projektmanager, die kreative Lösungen entwickeln, genauso wie Designer, die wissen, wie man etwas gut präsentiert.“ Es gilt: „Je diverser die Teams, desto kreativer die Lösungen.“ Deshalb sind alle Fachrichtungen und Disziplinen willkommen.

Unterstützt wird das Event von der Hochschule Aalen und ihrer studentischen Unternehmensberatung Inno Consult, der Hochschule für Gestaltung Schwäbisch Gmünd sowie der DHBW Heidenheim als offiziellen akademischen Partnern.