Wieder einmal sitzen wichtige Menschen zusammen, wenn, wie in diesem Fall, auch nur virtuell, und halten wohlfeile Reden. Reden über Probleme, und dass man diese lösen wolle. Wieder einmal werden öffentlichkeitswirksam Papiere unterschrieben, mit denen die Protagonisten ihren Willen erklären. Um sich kurz darauf anderen Dingen zu widmen.

Auftakt für ein Großprojekt

Könnte man meinen. Doch im Falle der Unterzeichnung des Mobilitätspakts ist das anders. Denn hier handelt es sich nicht nur um eine Willenserklärung, sondern um das klare Bekenntnis aller Beteiligten, Veränderungen tatsächlich auch anzupacken. Die Unterzeichnung ist tatsächlich als Auftakt zu einem auf mehrere Jahre angelegten Großprojekt zu sehen, an dessen Ende wirkliche Verbesserungen für die Menschen zwischen Heidenheim und Aalen stehen sollen. Stehen müssen.

Offen in die Zukunft schauen

Denn mit ihrer Unterschrift übernehmen die Verantwortlichen wirklich Verantwortung. Verantwortung dafür, dass es tatsächlich Verbesserungen der Verkehrssituation und damit für die betroffenen Menschen geben wird. Sie haben sich dazu bekannt, offen zu denken und in die Zukunft zu schauen.

Ob es dabei um Seilbahnen im Brenztal, um neue Autobahnzubringer, um einen Ausbau der Brenzbahn, um professionell koordinierte Fahrgemeinschaften, um Parkplätze, neue Wohnbaugebiete und bessere Radwege gehen wird, wird sich zeigen. Bestenfalls um all das.

Der Verantwortung gerecht werden

Die Unterzeichner jedenfalls werden sich am Ende daran messen lassen müssen, ob sie der Verantwortung, die sie übernommen haben, auch gerecht geworden sind.

Mobilitätspakt für den Raum Heidenheim/Aalen Auf neuen Verkehrswegen in die Zukunft

Ostwürttemberg