Schnaitheim / Hans-Peter Leitenberger Nach der Erweiterung des Kindergartens Wehrenfeld soll der Wichernhaus-Kindergarten mit dem Gemeindehaus verbunden werden.

Gut besucht war das Oetinger-Gemeindehaus beim Neujahrsempfang der Evangelischen Kirchengemeinde in Schnaitheim. Pfarrer Armin Leibold stellte den Gottesdienst zu Beginn unter das Motto der Jahreslosung „Suche den Frieden und jage ihm nach“. Kantorin Jutta Reick bot dazu ein stimmungsvolles Programm von Rubinstein bis Beethoven auf dem Flügel.

Brigitte Bosch-Klement, Laienvorsitzende des Kirchengemeinderats ließ das „bewegte und arbeitsreiche Jahr 2018“ Revue passieren. Im Mittelpunkt stand die Erweiterung des Kindergartens Wehrenfeld. Nach dessen umfangreicher Modernisierung freue man sich auf die Eröffnung im April.

Weitere bauliche Planungen stehen im Jahre 2019 an. So wurde man vom Oberkirchenrat angehalten, ein Immobilienkonzept über die Auslastung der Gemeindehäuser aufzustellen. Man verfüge über ausreichende Räumlichkeiten, aber für die Nutzung des Wichernhauses musste eine andere Lösung gefunden werden. Bereits 2016 wurden die Weichen für eine Kleinkindgruppe gestellt. Bosch-Klement freute sich, die Bitte von Oberbürgermeister Bernhard Ilg um Bereitstellung von zusätzlichen Kindergartenplätzen unterstützen zu können. Der Kindergarten Wichernhaus verfügt seit September über drei Gruppen, die aber in zwei Gebäuden untergebracht sind. Langfristig mache dies keinen Sinn, deshalb sei geplant, den Kindergarten mit dem Gemeindehaus baulich zu verbinden und zusätzliche Räume zu schaffen. Man befinde sich jetzt in der Planung eines Zwischenbaus doch stehe noch auf das „Okay“ des Oberkirchenrates aus.

In diesem Jahr steht zudem die Restaurierung des Zifferblattes der Turmuhr der Michaelskirche an. Dankbar und glücklich sei man über die langjährigen, sehr guten Kontakte und hervorragende Zusammenarbeit mit der katholischen St.-Bonifatius-Kirchengemeinde.

Kuno Hauber, Laienvorsitzender der katholischen St. Bonifatius-Gemeinde dankte für die gute ökumenische Gemeinschaft. Oft sei für Kirchenobere „das Gesetz die Hauptspeise, das Wort Gottes der Salat“ und er schloss mit einem Wort Albert Schweitzers: „Wenn man in die Kirche geht, ist man noch kein Christ, man ist auch kein Auto, wenn man eine Garage betritt“.