Heidenheim / Andreas Uitz Alle in Heidenheim verfügbaren Plätze sind jetzt auf einem zentralen Portal zu sehen.

In Heidenheim gibt es kommunale, kirchliche und freie Träger von Kindergärten. Bisher war es für Eltern nicht einfach, einen Kita-Platz für ihren Nachwuchs zu finden, weil sich jeder Träger und jeder Kindergarten eigene Wartelisten und Formulare für die Anmeldung hatte.

Seit einiger Zeit gibt es jedoch eine zentrale Plattform im Internet, auf der ein einheitliches System der Voranmeldung angeboten wird. Sie ist mit der von der Stadt Heidenheim geführten zentralen Warteliste verbunden. Der Gemeinderat hat schon fürs Jahr 2018 eine zentrale Zuteilung der Plätze beschlossen, was wiederum im Kontext zur Kindergartenbedarfsplanung steht. Die Plattform ist mit allen Trägern abgestimmt.

Hintergrund war die Tatsache, dass sich in der Vergangenheit immer mehr Eltern bei der Stadtverwaltung gemeldet haben mit der Frage, ob und wo es noch freie Kindergartenplätze gibt. Bis zur Schaffung der gemeinsamen Plattform konnten die Mitarbeiter im Rathaus jedoch keine Aussage zu Betreuungseinrichtungen in kirchlicher oder freier Trägerschaft treffen. Außerdem dauerte es manchmal recht lang, bis sich die ausgewählten Kindergärten bei den Eltern meldeten.

Im städtischen Geschäftsbereich Kinder, Jugend und Familie ist eigens eine Stelle geschaffen worden, um die Plätze zu koordinieren. Die zuständige Mitarbeiterin Nicole Wiessler ist auch verantwortlich für die Fachberatung der Kindergärten. Nachdem im Frühjahr 2018 die Bestandsaufnahme der Plätze in allen 34 Einrichtungen im Stadtgebiet abgeschlossen war, wurde im dritten Quartal eine Software auf die Heidenheimer Verhältnisse angepasst.

Die zentrale Platzzuteilung läuft seit einigen Wochen. Außerdem haben in den vergangenen Monaten nach Angaben der Stadtverwaltung schon zahlreiche Beratungsgespräche stattgefunden, bei denen den Eltern bei der Suche nach einem geeigneten Kindergartenplatz geholfen werden konnte.