Heidenheim / Karin Fuchs Der Bundestagsabgeordnete twittert erst falsche Vorwürfe, erkennt dann aber seinen Fehler.

Die Diskussion um das vor der Europawahl berühmt gewordene Video des Youtubers Rezo geht in die nächste Runde. Diesmal ist der CDU-Bundestagsabgeordnete Roderich Kiesewetter des Wahlkreises Aalen-Heidenheim mit von der Partie. Per Twitter teilte er am Samstag eine Art Erklärvideo, in dem behauptet wird, dass Rezo für einen Werbekonzern arbeite.

Kiesewetter hatte wohl nicht recherchiert, woher das Video stammt. Denn kurz später löschte er den Tweet wieder und veröffentlichte dafür eine Entschuldigung: „Ich habe einen großen Fehler gemacht, indem ich ungeprüft ein Video teilte, das offensichtlich falsch war. Nächstes Mal recherchiere ich erst, bevor ich etwas teile. Danke für die konstruktive Kritik!“ Rezo scheint nicht nachtragend zu sein, er reagierte prompt: „Danke, angenommen und Schwamm drüber.“

Fast 500 Kommentare befanden sich bis gestern unter Kiesewetters Entschuldigungs-Tweet. Fast alle Schreiber lobten den Abgeordneten für seine Einsicht und das ehrliche Statement.