Heidenheim / Silja Kummer Der frühere HZ-Journalist und Correctiv-Chefredakteur Oliver Schröm steht nicht mehr im Fokus der Staatsanwaltschaft.

Die Ermittlungen gegen den früheren HZ-Journalisten und Chefredakteur des Recherchezentrums Correctiv Oliver Schröm sind eingestellt worden. Correctiv berichtete zusammen mit 18 Medienpartnern über die sogenannten Cum-Ex-Geschäfte, mit denen zwölf EU-Staaten um mindestens 55 Milliarden Euro gebracht wurden. Die Staatsanwaltschaft Hamburg hatte ein Ermittlungsverfahren gegen Schröm aus der Schweiz wegen seinen Recherchen übernommen. Schröm sagte, er sei froh über das Ende des Verfahrens. Viele Leser und Kollegen hatten ihn unter dem Slogan „Journalismus ist kein Verbrechen“ unterstützt. „Ihre Solidarität und Engagement haben mich sehr berührt“, so Schröm.