Nachdem bundesweit weitere Fälle von Hirnvenenthrombosen aufgetreten sind, soll der Impfstoff AstraZeneca laut Beschluss der Gesundheitsminister der Länder nur noch bei Personen über 60 Jahren eingesetzt werden. Unter 60-Jährige mit Impfberechtigung können sich nur dann mit dem Impfstoff impfen lassen, wenn vorab eine individuelleRisikoanalyse und eine Aufklärung durch den impfenden Arzt erfolgt ist.

Grundsätzlich soll dies gemäß dem Beschluss der Gesundheitsminister in den Hausarztpraxen erfolgen, die ab kommenden Mittwoch, 7. April ebenfalls Impfungen gegen das Coronavirus durchführen.

Kein Astrazeneca im Impfzentrum Heidenheim für Jüngere

Seit Mittwoch, 31. März, werden auch im Impfzentrum Heidenheim daher Personen unter 60 Jahren nicht mehr mit dem Impfstoff von Astrazeneca geimpft.

Betroffene Personen, die bereits einen Termin für eine Impfung mit Astrazeneca haben, werden laut der Landkreisverwaltung nun auf eine Warteliste gesetzt und sollen sobald wie möglich vom Team des Impfzentrums kontaktiert werden. Sobald verfügbar, sollen diese Personen mit einem anderen Impfstoff geimpft.

Risiken und Nebenwirkungen von Astrazeneca Was der Impfstopp für unter 60-Jährige jetzt für Folgen hat

Berlin

Auch Zweitimpfungen mit Astrazenca werden bei Personen, die jünger sind als 60 Jahre, bis auf Weiteres ausgesetzt. Hiervon ist das Kreisimpfzentrum Heidenheim jedoch laut der Landkreisverwaltung derzeit noch nicht betroffen. Auch hier besteht künfitg nach ärztlichem Ermessen und bei individueller Risikoanalyse nach ärztlicher Aufklärung die Möglichkeit, die Zweitimpfung mit Astrazeneca durch den Hausarzt zu erhalten. Zusätzlich möchte die Ständige Impfkommission bis Ende April zur Frage Stellung nehmen, ob eine Zweitimpfung mit einem anderen Impfstoff möglich ist.

Für Personen über 60 Jahren sowie Personen, die mit einem anderen Impfstoff geimpft werden, ändert sich nichts. Sie erhalten ihre Impfung weiterhin am gebuchten Termin im Kreisimpfzentrum.

Heidenheim