Heidenheim / Kathrin Schuler Die Heidenheimer Zeitung ist ab heute rund um die Uhr für Leser und Kunden erreichbar: mit einem digitalen Serviceangebot über das Smartphone.

Die Koffer sind gepackt, das Auto ist beladen: Dem Urlaub steht nichts mehr im Weg. Doch in dem Moment, in dem die Haustür ins Schloss fällt und man die Zeitung im Briefkasten entdeckt, fällt es plötzlich wie Schuppen von den Augen: Vor lauter Urlaubsplanung hat man völlig vergessen, das Zeitungs-Abonnement für die Dauer der Reise zu unterbrechen. Doch das Pressehaus der Heidenheimer Zeitung hat längst geschlossen, von den Mitarbeitern ist keiner mehr erreichbar. Jetzt wird sich die HZ wohl über Wochen im Briefkasten stapeln – oder?

Für genau solche Fälle und noch viele weitere Anliegen hat die Heidenheimer Zeitung jetzt eine Lösung gefunden: Einen kostenlosen Kundenservice, der nicht nur während der Öffnungszeiten des Pressehauses, sondern rund um die Uhr zu erreichen ist. Und das ganz einfach per WhatsApp.

Seit heute hat die HZ nämlich einen Chatbot. Der soll die Kommunikation der Leser und Kunden mit den Mitarbeitern des Pressehauses verbessern. Schnell und effizient liefert der Chatbot Antworten auf Fragen rund ums Abo und auch darüber hinaus: Welche Vorteile hat die Abomax-Karte? Wie kann ich eine Freudeanzeige aufgeben? Wann hat das Pressehaus geöffnet?

Antworten im Handumdrehen

Fragen und Anliegen können ab heute ganz einfach und jederzeit per Smartphone an die HZ gerichtet werden. Wer also in Zukunft in den Urlaub fährt und vergessen hat, eine Bezugsunterbrechung anzumelden, kann das ab heute auch von unterwegs erledigen. Wie das genau funktioniert, steht unten im Artikel.

Der Chatbot antwortet meist im Handumdrehen: Das spart nicht nur den Anruf oder den persönlichen Besuch im Pressehaus, sondern auch Zeit. Denn im Gegensatz zu den Mitarbeitern ist der automatisierte Bot nicht nur zu den Öffnungszeiten zwischen 8 und 17 Uhr, sondern jederzeit erreichbar.

Im Dialog mit dem Pressehaus

Zahlreiche Unternehmen nutzen mittlerweile die Dienste von Chatbots: Die Programme reagieren anhand von Texterkennung und können so die passenden Informationen liefern. Dadurch entsteht ein Dialog zwischen Nutzer und Programm, bei dem auch Nachfragen möglich sind.

Der HZ-Chatbot, der von den Mitarbeitern des Pressehauses in den vergangenen Monaten entwickelt wurde, ist ganz einfach über den Messenger-Dienst WhatsApp zu erreichen. Bereits jetzt verschickt die HZ die neuesten Nachrichten aus Stadt und Kreis kostenlos über die App. Dazu kommt jetzt der Chatbot, für den man sich jedoch separat anmelden muss. Diese App hat fast jeder Smartphone-Besitzer ohnehin auf seinem Gerät installiert, sodass die Kommunikation mit dem Chatbot unkompliziert möglich ist.

Aber: Gerade jetzt zu Beginn kann es bei komplizierteren Anliegen auch mal vorkommen, dass der Chatbot etwas länger braucht, bis er die passende Antwort liefern kann. Eine zeitnahe Rückmeldung bekommt jedoch jeder – und das bei jedem Anliegen. Mit jeder Frage soll der HZ-Chatbot dazulernen, was Leser und Kunden von unterwegs wissen wollen. Und wer will, kann auch einfach mal „Hallo“ sagen.

HZ-Chatbot:

So funktioniert's

Wer den HZ-Chatbot ausprobieren will, kann sich jederzeit unter www.hz.de/chatbot kostenfrei anmelden. Einzige Voraussetzung: Die App WhatsApp sollte bereits auf dem Smartphone installiert sein. Auf der HZ-Seite gibt es dann eine geführte Schritt-für-Schritt-Anleitung: Einfach auf das Symbol klicken, die Datenschutzerklärung bestätigen und mit dem Smartphone den QR-Code scannen. Schon kann es losgehen.