Ohne das traditionelle vorweihnachtliche Treffen mit den Spendenempfängern mußte in diesem Jahr wegen der Covid-19-Pandemie die Übergabe der Spenden der Hugo Rupf-Stiftung ganz im Stillen erfolgen. Dass dies im Jahr des 20. Todestages von Hugo Rupf nur so erfolgen konnte, findet Nikolas Palmarini, Enkel des früheren Voith-Chefs und Vorstandsvorsitzender der Stiftung, noch zusätzlich bedauerlich, hätte doch das jährliche Treffen eine gute Gelegenheit geboten, an den Stiftungsgründer zu erinnern.

Sieben Deutschland-Stipendien finanziert

Trotz weiter anhaltender „Null-Zins-Phase“ konnte die Stiftung knapp 52 000 Euro an Heidenheimer und Biberacher Institutionen aus dem kulturellen und sportlichen Bereich sowie an die Universität Tübingen ausschütten. Mit der Spende an die Universität Tübingen können im nächsten Jahr wieder sieben Deutschland-Stipendien finanziert werden.

In Heidenheim werden im kulturellen Bereich wieder Altbekannte gefördert, die der Stiftungsgründer in besonderer Weise bedacht sehen wollte: Dazu gehören das Naturtheater, die Opernfestspiele, das Kunstmuseum und das Voith-Orchester ebenso wie auch der Neue Kammerchor des Schiller-Gymnasiums, der Oratorienchor Heidenheim, der Förderverein Römerbad und der Heimat- und Altertumsverein Heidenheim.

Auf der sportlichen Seite konnten wieder wie vorgesehen der HSB, die Fechtabteilung des HSB und der Hanne-Rau-Preis unterstützt werden.

An Sonderprojekten kann die Stiftung neben der Aktion „Freunde schaffen Freude“, der Zukunftsakademie und der Fußballjugend des 1. FC Heidenheim dieses Jahr noch weitere elf von der Stadt Heidenheim vorgeschlagenen Projekte fördern, unter anderem die Elser-Oper „Nau bens halt I“, das Klanglabor@OH!, Kinder und Kunst im Kunstmuseum, die Anschaffung von Leihinstrumenten für Klassenmusikprojekte und die städtischen Kinderhäuser Kapellenstraße und Hochbergweg sowie das Kinder-Jugendhaus Mittelrain.

Spenden für Biberacher Insitutionen

Auch für die von der Hugo Rupf-Stiftung bedachten Biberacher Institutionen, namentlich die Schützendirektion Biberach, das Literaturarchiv Oberschwaben sowie die Gesellschaft für Heimatpflege und der Dramatische Verein, musste die Spendenverteilung im Stillen erfolgen.