Mit Christa Miola und Marco Combosch konnte der Kreisverband von B‘90/ Die Grünen Ende 2022 gleich zwei überaus aktive Jubilare für ihr Engagement bei den Grünen ehren. Sie erhielten die Urkunden für ihre 10-jährige Mitgliedschaft. Der grüne Landtagsabgeordnete Martin Grath bedankte sich persönlich bei den Jubilaren und allen Mitgliedern für ihr Engagement.

13 Jahre als Stadträtin tätig

Der 29-jährige Marco Combosch ist seit 2016 Sprecher des Kreisverbandes Heidenheim, Christa Miola, 80 Jahre alt, war zwischen 1996 und 2019 insgesamt 13 Jahre Stadträtin und Fraktionsmitglied der Grünen in Heidenheim.

Interesse an den Belangen der Menschen

Auf die Frage, warum sie sich politisch engagiere, antwortet Christa Miola, die seit ihrer Jugend ehrenamtlich tätig ist: „Ich interessiere mich für Menschen und deren Belange. Als ich zuerst in kirchliche und später in politische Gremien gewählt wurde, war mein Augenmerk immer auf die Bedürfnisse der Menschen gerichtet. Schon zu Beginn meiner politischen Arbeit war es die Partei B‘90/ Die Grünen, deren Ziele mich überzeugen konnten. Als Winfried Kretschmann zum ersten grünen Ministerpräsidenten gewählt wurde, war für mich klar, dass ich Mitglied bei den Grünen werde.“

Christa Miola ist „Examinierte Krankenschwester“ und arbeitete drei Jahrzehnte im Klinikum in Heidenheim. Da war es naheliegend, dass sie als Stadträtin die Kommunalpolitik im Ausschuss für Kultur-, Sozial-, Schul- und Sportpolitik mitgestaltete. Christa Miola ist außerdem Mitinitiatorin und aktives Mitglied des ökumenischen Kirchengartens im Heidenheimer Brenzpark.

Familie sorgt für Politikinteresse

Marco Combosch war noch sehr jung als er Mitglied bei den Grünen wurde. Nach den Beweggründen gefragt antwortet er: „Ich komme aus einer politisch sehr interessierten Familie. Mit meinem Vater habe ich schon als Jugendlicher oft über Politik und Geschichte diskutiert. Dazu kam, dass zwei meiner Großeltern Zeitzeugen im 2. Weltkrieg waren und mir davon erzählten. Daher war mein Interesse an Politik und Geschichte schon immer sehr groß.“ Als er 2011 zum ersten Mal wählen durfte, habe er gemerkt, dass er nicht nur wählen, sondern mitgestalten möchte. „Ich habe dann die Programme der Parteien gelesen und mir wurde schnell klar, dass ich zu den Grünen gehe: als einzige Partei haben sie den Fokus daraufgelegt, wie wir weiterkommen und wie unsere Welt in 30 Jahren aussehen soll“, so Combosch.

Kommunalpolitik ist wichtig

Die Kommunalpolitik sei oftmals wichtiger als die Landes- und Bundespolitik, sagt Combosch, da vor Ort aus den Gesetzen von Land und Bund reale Projekte werden. Wahlkämpfe sind für den überzeugten Grünen trotz Arbeit und Stress das Salz in der Suppe oder wie Marco Combosch es formuliert: „Am Ende eines Wahlkampfes wünscht man sich erst mal ganz lange keinen mehr. Aber nach ein paar Wochen kribbelt es schon wieder in den Händen und man freut sich schon auf den nächsten. Wahlkämpfe und deren Organisation machen mir unglaublich viel Spaß.“