Heidenheim / Hermann Weiland Leserbrief zum Thema Hansegispass.

Wenn man die Ideologie außen vor lässt und mal nur die Fakten betrachtet, ist der Hansegispass nichts weiter als eine Maßnahme, die viele Kilometer Autofahrt einspart. Das spart den Menschen Geld und Zeit und der Umwelt Abgase. Je nachdem, von wo nach wo man fährt, spart man bis zu 4,5 Kilometer (Osterholz – Hansegisreute). Wenn man das mit dem geschätzten Verkehr hochrechnet, so kommt hier Tag für Tag eine Menge zusammen. Von der Entlastung der Menschen entlang der Giengener Straße, dem Gebiet um die Theodor-Schäfer-Straße und der besseren Erreichbarkeit des Osterholzes ganz zu schweigen. Auch die Geschäfte im Bereich zwischen B 19 und Werkgymnasium wären besser erreichbar und frequentiert. Wenn es bei den Protesten wirklich um die paar Bäume geht, die gefällt werden müssen, dann frage ich mich, wo die Empörung war, als nur ein paar Kilometer weiter der Wald großzügig für Windkraftanlagen und deren kilometerlange Zufahrten für Schwertransporter gerodet wurde und demnächst auch wieder gerodet wird.

Hermann Weiland, Heidenheim