Bereits Anfang Juli wurde mit dem Einbau von Pollern auf der Süd- und Nordseite der Karlstraße begonnen. Zwischendurch ruhten die Arbeiten, da es bei den Bauarbeiten zu Verzögerungen kam. Jetzt wird wieder an den Pollern gearbeitet, im Lauf der Woche sollen alle installiert sein. Danach beginne eine Testphase für die Steuerungstechnik, so der städtische Pressesprecher Stefan Bentele. Wann die Poller in den regulären Betrieb gehen, ist noch nicht absehbar.

Geplant ist, dass auf jeder Seite der Karlstraße sowohl von der Olgastraße als auch vom Eugen-Jaekle-Platz her die Zufahrt in die Fußgängerzone nur noch bis 11 Uhr und ab 18 Uhr möglich ist. Installiert werden pro Seite insgesamt fünf Poller. Jeweils zwei davon lassen sich in den Boden absenken und ermöglichen damit die Zufahrt für Anlieferer. Die Poller sollen jeweils um 11 Uhr automatisch hochfahren und sich um 18 Uhr wieder absenken. Damit Polizei und Rettungsdienst jederzeit die Straße befahren können, sollen diese die Poller mittels eines Telefonanrufs absenken können.

Die Kosten für die Poller und deren Installation werden von der Stadtverwaltung auf 100.000 Euro beziffert. Der Dienstleistungs- und Handelsverein HDH hatte darum gebeten, das Einfahrtsverbot in die Fußgängerzone (Hauptstraße und Karlstraße) konsequenter zu überprüfen. Auf Antrag der Freien Wähler hat daraufhin der Gemeinderat im Frühjahr 2020 die Installation der Poller an der Karlstraße beschlossen.

Längerfristig soll auch für die Hauptstraße eine Lösung gefunden werden, weil auch dort Zulieferer oft in der Zeit zwischen 11 und 18 Uhr unterwegs sind und die Fußgängerzone nicht allein den Fußgängern gehört.