Die Innungskrankenkasse (IKK) classic startet am 15. Januar mit dem Versand der Berechtigungsscheine für FFP2-Schutzmasken. „Wir haben jetzt die Berechtigungsscheine von der Bundesdruckerei erhalten und können sie nun zeitnah an unsere Versicherten weitersenden“, sagt Hubert Fischinger, Regionalgeschäftsführer der IKK classic in Aalen. Dennoch bittet er um etwas Geduld bei den Berechtigten: „Der Versand erfolgt in Wellen, denn wir schreiben allein in Baden-Württemberg über 200 000 Personen an. Es kann also noch etwas dauern.“

Insgesamt versendet die IKK classic rund 1,2 Millionen Berechtigungsscheine. Zuerst werden die über 75-Jährigen angeschrieben, dann die über 70-Jährigen und die Risikopatienten mit Vorerkrankungen und anschließend die über 60-Jährigen.

Zwölf Masken für vier Euro

Zum besseren Eigenschutz vor einer Corona-Infektion hatte die Bundesregierung beschlossen, alle über 60-Jährigen und Menschen mit bestimmten Erkrankungen und Risikofaktoren gegen eine Zuzahlung von jeweils zwei Euro mit zwei Päckchen zu je sechs FFP2-Masken zu versorgen, einmal im Januar und einmal im Februar. Mit den nun versendeten Berechtigungsscheinen können sie die Masken in der Apotheke abholen. Schon im Dezember hatte diese Personengruppe drei Masken kostenfrei in der Apotheke erhalten.

Auch hinsichtlich der Corona-Impfung wirbt Fischinger um Geduld. „Wenn die Kreisimpfzentren am 22. Januar öffnen, geht es sicherlich etwas schneller – je nach Verfügbarkeit des Impfstoffes“, sagt der Krankenkassenexperte.

Hotline bei Fragen zur Impfung

Medizinische Fragen zur Impfung, Fragen zu möglichen Nebenwirkungen oder zum Ablauf der Impfung beantworten die Fachleute der medizinischen Hotline IKKMed rund um die Uhr unter 0800 455 1000. Der Anruf von IKK-Versicherten ist kostenfrei.

Ein Impftermin kann jedoch nicht über die Krankenkasse, sondern online über www.impfterminservice.de/impftermine oder über die Hotline 116 117 vereinbart werden.