Oggenhausen / pm Das Augenmerk der Abteilung liegt jetzt auf der Gewinnung neuer Mitglieder: Personell sieht es eng aus.

Ein wahnsinniges Pensum hätten die Feuerwehrfrauen und -männer der Feuerwehrabteilung Oggenhausen 2018 geleistet, lobte Abteilungskommandant Matthias Benker bei der Hauptversammlung. 52-mal seien sie gerufen worden und hätten dabei alle Aufgaben erfolgreich bewältigt.

Bei 18 Feuersicherheitswachen wurde der Brandschutz gewährleistet. Und bei 34 Alarmen eilten die Einsatzkräfte viermal bewusstlosen Personen zur Hilfe, löschten elf Brände, rückten neunmal mit der Führungsunterstützungsgruppe aus und leisteten zehnmal technische Hilfe. Die Spanne reichte von schweren und teilweise psychisch belastenden Einsätzen bis zu solchen mit erfreulichem Ausgang. Bei einem Verkehrsunfall auf der A 7 schnitten sie beispielsweise eine Person aus einem völlig zerstörten Lkw-Fahrerhaus und übergaben sie dem Rettungsdienst.

Wichtig für den Ort

Der Kommandant der Heidenheimer Feuerwehr, Rainer Spahr, sagte in seinem Grußwort, dass die Feuerwehrabteilung Oggenhausen ein nicht wegzudenkender Bestandteil sei. Sie sei für den Ort selbst und auch für die Autobahn wichtig. Beim Brand einer Halle der Fa. Edelmann habe die Abteilung Oggenhausen die Heidenheimer Kräfte drei Tage lang unterstützt. Ein solcher Einsatz sei nur gemeinsam zu bewältigen.

Erfreut zeigte sich Benker über das Engagement seiner Mannschaft, die trotz der vielen Pflichtaufgaben motiviert zu den Übungsdiensten komme und kameradschaftliche Veranstaltungen mittrage.

Schwierig sei jedoch die personelle Situation. Um zu jeder Zeit Kräfte in der erforderlichen Anzahl und Funktion entsenden zu können, brauche die Abteilung dringend Mitstreiter. Ein spezielles Programm wurde ausgearbeitet, um in diesem Jahr die Notwendigkeit zur Mithilfe in der Feuerwehr zu verdeutlichen und Frauen sowie Männer für diese Hilfe am Nächsten zu gewinnen.

Aufschluss über die Kameradschaftskasse gab Kassier Andreas Meyer. Ortsvorsteher Jörg Maierhofer dankte für die Tätigkeit der Wehrmitglieder und ihr Mitwirken im Ort bei wichtigen Anlässen wie dem Kinderfest und dem Martinsumzug.

Verabschiedet Hermann Reichert nach 30 und Uwe Majer nach 35 Dienstjahren.