Birgit Oelkuch wurde im Haus der Evangelischen Kirchen – Paulusgemeindehaus nach 48 Jahren in den verdienten Ruhestand verabschiedet. Seit dem 1. August 1974 war sie als Verwaltungsfachangestellte in der Verwaltung der Evangelischen Gesamtkirchengemeinde tätig. Begonnen hatte sie einst unter Dekan Lempp und Verwaltungsstellenleiter Mack in der damaligen Friedrichstraße, heute Plouquetstraße 16, und zog dann 2012 mit in die Bahnhofstraße 33, ins heutige Verwaltungsgebäude. Damit hat Birgit Oelkuch einige Dekane und Verwaltungsstellenleiter kommen und gehen sehen.

Das Informationsbüro – eine Herzensangelegenheit

Vor allem der Dienst im jetzigen Informationsbüro, gleich im Eingangsbereich, war ihr eine Herzensangelegenheit: „Das hier war mein Leben: Anlaufstelle sein, Besuchern weiterhelfen“, sagte sie bei ihrer Verabschiedung in ihrem breiten und herzlichen schwäbisch und mit Tränen in den Augen.

Auch wenn sie nicht mehr wie früher viel schreiben durfte, Stenografie nicht mehr gebraucht wurde, und viel Neues im Rechnungswesen dazukam, hatte Birgit Oelkuch immer Freude an der Arbeit und in der Begegnung und Zusammenarbeit mit allen anderen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen im Haus.

Homeoffice wäre eine Strafe

Die Zeit der Pandemie, als sie zum Teil völlig allein in ihrem Informationsbüro saß, beschreibt sie als besonders schwer, sei aber zugleich dankbar dafür, vor dem Homeoffice bewahrt worden zu sein: „Das wäre eine Strafe für mich gewesen“.

Den Ruhestand wird Birgit Oelkuch mit Mann, Töchtern und Enkeln verbringen und genießen.