Heidenheim / Silja Kummer Mit Bildern von Munition verunsicherte ein Neuntklässler seine Mitschüler.

Für einen Polizeieinsatz an der Eugen-Gaus-Realschule sorgte am Dienstag gegen 10 Uhr ein 15-jähriger Schüler. Auf dem Handy zeigte er seinen Mitschülern Bilder von Munition. Dadurch fühlten sich manche Schüler nicht mehr sicher, weshalb sich die Schulleitung dazu entschloss, die Polizei zu verständigen.

Die Polizeibeamten kamen an die Schule und nahmen den Neuntklässler mit auf die Dienststelle. Die Polizei durchsuchte auch die Wohnung, in der der Junge lebt. Dort fanden die Ermittler keine Hinweise auf eine konkrete Gefahr. Der Jugendliche wurde später seinen Eltern übergeben. Die Ermittlungen der Polizei dauern noch an. Die Beamten wollen vor allem auch herausfinden, warum der 15-Jährige so gehandelt hat.

Schulleiter Gerd Bäuerle erläuterte der HZ, dass die Schule selbst nicht eingreifen könne, wenn ein Schüler etwas auf dem Handy habe, da es dessen Privatbesitz sei. Deshalb habe er die Polizei einschalten müssen. Grundsätzlich finde er es richtig, wenn Schüler bei einem Hinweis auf Waffen sensibel reagieren, so Bäuerle.