Erneut hat die Kaufmännische Schule ein von der EU gefördertes Projekt genehmigt bekommen. Somit profitieren die Schüler aller Schularten in den kommenden Jahren von gleich drei Projekten des Programms Eramus+: Die Berufsschule vom Projekt mit Dublin, interessierte Lehrer von den Jobshadowing-Maßnahmen innerhalb Europas und alle interessierten Klassen von dem neuen Projekt „European school magazine“.

Nach den guten Erfahrungen der vergangenen Jahre möchte Schulleiter Stefan Bader damit ein multilaterales Projekt mit vier europäischen Partnerschulen aus Spanien, Schweden, Polen und La Réunion (Frankreich) auf den Weg bringen.

Sprachen lernen und Kompetenzen erweitern

In den kommenden zwei Jahren sollen Schüler der beruflichen Schule mit Hilfe des Schulmagazins für „fake news“ sensibilisiert werden, im direkten Kontakt mit Muttersprachlern und anderen europäischen Sprachenlernern ihre Englisch- und Spanischkenntnisse verbessern, ihre Projekt- und Medienkompetenz stärken und durch Reisen zu ihren europäischen Partnerschulen – sobald Corona es zulässt) – ihren Horizont erweitern, um zu einem offenen und gemeinschaftlichen Europa beizutragen.

Sechs Ausgaben sollen erscheinen

Diese Ziele wollen sie durch die Gründung der digitalen europäischen Schülerzeitung „Young“ erreichen, die in den kommenden zwei Jahren in sechs Ausgaben erscheinen wird. Hier werden die Schüler zu Themen, wie Bildung, Klima, Wirtschaft, Politik und Leben recherchieren und ihre Erkenntnisse in Artikeln, Videos und Podcasts auf Englisch und anderen lehrplanrelevanten Sprachen wie Spanisch oder Deutsch veröffentlichen.

Durch das digitale Format können die Schüler von Corona und den aktuellen Beschränkungen ungehindert über Landesgrenzen hinweg zusammenarbeiten und ihre Zeitung online zur Verfügung stellen. Die erste Ausgabe erschien bereits kurz vor den Weihnachtsferien auf der Homepage sowie dem Instagram- und Facebook-Account der Kaufmännischen Schule Heidenheim.