Bei ihrer Telefonkonferenz beschäftigte sich der Heidenheimer DKP-Vorstand mit dem Ergebnis der Landtagswahl. Wichtig für die DKP sei es, als Partei an den Wahlen teilnehmen zu können, um ihre politischen Positionen darstellen zu können, heißt es in einer Mitteilung. Dass die CDU deutlich Stimmen verloren habe, zeige, dass die Wähler sich mehr Gedanken um die zukünftige Politik gemacht hätten. Für die DKP sei es relevant, dass der große Mangel an Personal in Schulen, Kindergärten und Krankenhäuser behoben wird. Die DKP wolle hier mehr Druck auf die Politiker und Parteien machen. Das Thema müsse immer wieder angesprochen und gefordert werden, so DKP-Stadtrat Reinhard Püschel.

Vorsitzender Wilhelm Benz, fordert zudem, dass auch die Verkehrswende immer wieder angemahnt wird. Mehr Fahrrad- und Fußwege, Höchsttempo 130 auf den Autobahnen und ein kostenloser ÖPNV müssten Vorrang vor dem Autoverkehr haben.

Etwas schockiert zeigten sich die DKP-Mitglieder über das Anlagegeschäft mit der Greensill-Bank, das der Stadt drei Millionen Euren kosten kann. Geschäfte mit Banken seien immer kritisch zu sehen, da diese  Gewinne machen wollten. Die Bürger seien die Verlierer. Deshalb dürfen solche Geldgeschäfte nicht im Geheimen durchgezogen werden, so die DKP.