Die Duale Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) hat sich im Verbund mit acht weiteren dualen Hochschulen in Europa erfolgreich um eine Förderung als „European University“ beworben. Gemeinsam wollen die Partnerhochschulen unter dem Namen „EU4DUAL“ die erste Duale Europäische Hochschule gründen.

Europas große Herausforderungen bewältigen

Als weltweite Referenz für qualitativ hochwertige duale Studienangebote soll diese Allianz eigenständiger Hochschulen das duale Studium verbreiten, den internationalen Austausch intensivieren und durch gemeinsame Projekte in Lehre, Forschung, Weiterbildung sowie Transfer dabei helfen, Europas große Herausforderungen zu bewältigen, teilt die DHBW Heidenheim mit. Dazu zählen insbesondere Dekarbonisierung und Digitalisierung. Mit den Themenschwerpunkten „Future of Work“, „Green Economy“ und „Healthy Living“ konnte der Antrag überzeugen.

Interkulturelle Kompetenz erwerben

Auf die konkrete Umsetzung der Vorhaben ist Prof. Dr.-Ing. Dr. Rainer Przywara, Rektor der DHBW Heidenheim, sehr gespannt: „Der Standort Heidenheim ist ein wichtiger Partner vor Ort, um Fachkräfte zu qualifizieren. Dazu gehört heutzutage auch eine starke internationale und interkulturelle Kompetenz.“ Die DHBW Heidenheim bestärke deshalb Studierende, Auslandserfahrung während des Studiums zu sammeln. Durch EU4DUAL werde ein verlässliches Netzwerk dafür aufgebaut, so Przywara.

Neue Forschungsfelder erschließen

Auch in der Forschung sehe er großes Potenzial, um auf bestehenden Projekten aufzubauen und neue Forschungsfelder zu erschließen. „Wir wollen die Kooperation nutzen, um zu einer nachhaltigen Zukunft für kommende Generationen beizutragen“, sagt der Rektor der DHBW.

Mit der Linie „European Universities“ im Programm Erasmus+ fördert die Europäische Union strategische Partnerschaften für vier Jahre mit bis zu 14,4 Millionen Euro pro Allianz.