Aus dem Wald wabern derzeit gelbliche Wolken. Es ist Blütenstaub, der durch den Wind aufgewirbelt wird. Er geht in der Umgebung nieder und hinterlässt auf allem im Freien eine deutliche gelbe Staubschicht. Dunkle Autos, aber auch die Terrassenplatten sehen deshalb aus wie gelb gepudert.

Heidenheims Stadtförster Christian Eder klärt auf: „Aufgrund des nassen Frühjahrs blüht derzeit der Wald. Das ist relativ selten und geschieht nur alle drei bis vier Jahre.“ Dementsprechend komme zu der alljährlichen Pollenbelastung beispielsweise durch den Raps, in diesem Frühjahr auch der Blütenstaub der Fichte, des Ahorns und der Birke hinzu.

Wann ist der gelbe Spuk vorbei?

Die Pollensaison zieht sich noch bis in den Juni. Wie heftig die Pollen fliegen und wie lange, das ist laut Erfahrung von Gunter Bergmann, Fachmann bei den städtischen Betrieben für Grünflächen, stark witterungsabhängig. Je nach Temperatur und Regenhäufigkeit variiere der Pollenflug.

Das gründliche Putzen lohnt sich wohl erst dann, wenn die Blütezeit aller Bäume und Gräser vorbei ist.

Pollenproduktion auf Hochtouren Nach dem Saharastaub kommen die Fichtenpollen

Stuttgart

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